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Ein Arzt misst den Armumfang eines unterernährten Kindes in der Demokratischen Republik Kongo.

Wie alle Menschen satt werden können

Den Skandal, dass eine Milliarde Menschen hungern, prangert das Dossier der Zeitschrift Publik-Forum »Hunger im Überfluss« an und schreibt:  

»Jahrzehntelang haben Politiker und Unternehmer das Ende des Hungers versprochen. Wenn erst die Landwirte auf möglichst großen Plantagen mit allen (gen)technischen und chemischen Mitteln möglichst viele Nahrungsmittel produzierten und der freie Welthandel sie in alle Ecken der Erde liefere, dann, so hieß es, hätten alle genug zu essen. Doch diese Strategie hat sich als verhängnisvoller Irrweg erwiesen. Sie nutzt den Reichen, nicht den Hungernden. Dabei gibt es Alternativen.«

In der Zeitschrift schreibt auch der Schweizer Jean Ziegler. Vor Jahren sagte er einmal im deutschen Fernsehen: »Wir müssten den Afrikanern nicht mehr schenken, wir müssten ihnen nur weniger stehlen.« Recht hat er. 

Foto: Von <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/people/14214150@N02">DFID - UK Department for International Development</a> - <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/photos/dfid/7610291856/">Medical staff examine a child for signs of malnourishment in DRC</a>, CC BY-SA 2.0, Link

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