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Klima-Killer abschalten!

Tableau mit drei Fotos von Kohlekraft-Gegnern, Transparente: »Herr Gabriel, Kohlekraft stoppen!«, »Klima-Killer abschalten!«.

31.03.2015 | Das politische Berlin ist in Aufruhr: Vor zwei Wochen hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seinen Plan vorgelegt, besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke stillzulegen.

Doch prompt geht die Kohlelobby auf die Barrikaden: Vattenfall, RWE und der BDI vereint mit der Industriegewerkschaft IG BCE, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem CDU-Wirtschaftsflügel. Dass bereits der moderate Vorschlag Gabriels einen solchen Aufstand provoziert, zeigt: Den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle durchzusetzen wird richtig schwer.

Ein breites Bündnis hat gezeigt, dass es geht:

Irgendwann war der Druck so hoch, dass Gabriel Eckpunkte für ein Kohlegesetz vorlegen musste.

Aber um dem Klimawandel wirksam zu begegnen und beim Kohleausstieg genauso wie bei der Energiewende international zum Vorbild zu werden, braucht es viel mehr: einen konsequenten Ausstiegsplan, damit der letzte Meiler mit Braunkohle 2030 und mit Steinkohle 2040 abgeschaltet ist. Um das zu erreichen, müssen wir lange dran bleiben – und die Bundestagswahl 2017 zu einer Richtungsentscheidung über die Kohle machen.

Der Auftakt dafür findet am Samstag, den 25. April statt: Mit vielen tausend Menschen reichen wir uns am Tagebau Garzweiler bei Köln die Hand. Und lassen eine Menschenkette genau dort entstehen, wo die Bagger stoppen müssen, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Und danach geht es richtig los. Wir haben viel vor:

Quelle: campact
Fotos: Christian Mang
CC BY-NC 3.0


Appell für den Kohleausstieg unterzeichnen