Logo: Atomkraft? Nein, danke.

Die internationale Anti-Atomkraft-Bewegung gehört seit den 1970er Jahren zu den neuen sozialen Bewegungen. Sie thematisiert die Gefahren, die nicht nur von der militärischen (Kernwaffe), sondern auch von der zivilen Nutzung der Kernenergie zur Energieerzeugung in Kernkraftwerken ausgehen.

 

Jetzt mitmachen bei Mailing-Aktion gegen Atomkraft in der EU-Taxonomie

Lesen, handeln, weiterschicken!

Liebe Freund*in,

der Countdown läuft: Voraussichtlich Anfang Juli wird das EU-Parlament abstimmen über den Entwurf der EU-Taxonomie, der Investitionen in Atomkraft und fossiles Gas als „klimafreundlich“ deklarieren will. Ein Etikettenschwindel, der seinesgleichen sucht! Denn es besteht die Gefahr, dass Investitionen in diese Untergangstechnologien die Energiewende weiter ausbremsen und die Abhängigkeit von russischem Gas und Uran zementieren.

 

Taxonomie retten – Nein zum Greenwashing von Erdgas und Atomkraft


Liebe Freund*in,

Nicht nur bei Erdgas, sondern auch bei Atomkraft bestehen in Europa zahlreiche Abhängigkeiten von Russland. Das von der EU geplante Greenwashing von fossilem Gas und Atomkraft durch die EU-Taxonomie wäre nicht nur für den dringend nötigen Umstieg auf erneuerbare Energien ein Desaster. Es würde auch diese Abhängigkeiten noch verstärken.

 

Am 25. März 2022 ist Klimastreik – für eine echte Energiewende ohne Fossile und Atom

Liebe Freund*in,

zur Zeit erreichen uns jeden Tag schlimme Nachrichten und erschütternde Bilder. Viele Menschen leben in ständiger Angst und Sorge um Sicherheit und Gesundheit, um ihr Leben und das von anderen.

Jetzt zur Anti-Atom-Radtour in den Sommerferien anmelden!

9. Juli bis 30. Juli 2022 und 13. August bis 4. September 2022

Von Tihange bis Gorleben, von Kahl am Main bis Freiburg im Breisgau: Viele Menschen in Nord und Süd tüfteln gerade gemeinsam mit dem .ausgestrahlt-Team Routenpläne aus, organisieren Unterkünfte, planen Veranstaltungen - und freuen sich schon auf viele gut gelaunte Mit-Radler*innen! Du willst dabei sein? Dann melde Dich jetzt an! Je früher wir wissen, wie viele Menschen mitmachen, desto besser können wir planen.

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Gegen den Weiterbetrieb

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor ein paar Wochen haben wir einen Spendenaufruf geschrieben. Es ging um die Finanzierung der .ausgestrahlt-Aktivitäten zum «Abschaltjahr» 2022. Viele haben daraufhin bereits gespendet. Das freut mich sehr.

Heute melde ich mich schon wieder. Diesmal mit einem relativ dringenden weiteren Spendenaufruf. Es geht um die Klage und den Eilantrag von .ausgestrahlt gegen den Weiterbetrieb des Riss-Reaktors Neckarwestheim-2. Trotz immer neuer Risse in den Dampferzeuger-Rohren und der Gefahr eines unbeherrschbaren Störfalls weigert sich die baden-württembergische Atomaufsicht, das AKW abzuschalten.

EU-Taxonomie:
Olaf Scholz muss Greenwashing von Atomkraft jetzt stoppen

Liebe Freund*in,

die Auseinandersetzung um die EU-Taxonomie geht offenbar in eine weitere Runde. Gerade sah es noch so aus, als wäre es EU-Kommissarin Ursula von der Leyen auf Drängen der französischen Regierung gelungen, Atomkraft und fossiles Gas als „grüne“ Finanzprodukte durchzuwinken. Der umstrittene Entwurf, der Atomkraft im Rahmen der EU-Taxonomie zu einer nachhaltigen Investition deklarieren würde, sollte eigentlich am 1. Dezember vorliegen – nur wenige Tage bevor die Ampel-Koalition die Regierungsgeschäfte übernimmt. Die neue Regierung hätte dieses Greenwashing nicht mehr verhindern können.

Carolin Franta


Kompletter Newsletter 2. Dezember 2021


 

Atomlobby am Klimatopf

Liebe Freund*in,

anlässlich der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow haben sich mehr als 300 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen aus fünf Kontinenten mit einem dringenden Appell an die Weltgemeinschaft gewendet. In einer gemeinsamen Erklärung warnen sie vor Atomkraft als gefährlicher Scheinlösung im Kampf gegen die Klimakrise und fordern eine konsequente globale Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren. Auch .ausgestrahlt gehört zu den Unterzeichner*innen – siehe hierzu die aktuelle Pressemitteilung.

Banner: «10 Jahre Fukushima 2011-2021».

Jahrestags-Programm


Liebe Freund*innen,

als am 11. März 2011 ein schweres Seebeben die Ostküste Japans trifft und eine riesige Flutwelle auslöst, hält die Welt den Atem an. Die Naturkatastrophe kostet vielen Menschen das Leben, und sie löst ein Atomunglück aus, das bis heute andauert: Im AKW Fukushima Daiichi kommt es in drei Reaktoren zur Kernschmelze. Der Wind verhindert, dass Japan bis tief ins Landesinnere schwer verseucht wird; die radioaktive Wolke treibt auf den Pazifik hinaus. Eine andere Windrichtung hätte das Ende Japans bedeuten können, sagt der damalige Staatschef Naoto Kan.

Während die Welt schon lange nicht mehr hinschaut, ist in der Präfektur Fukushima nie wieder Normalität eingekehrt. Die Lage am havarierten Kraftwerk ist längst nicht unter Kontrolle, und die Umgebung ist weitflächig verstrahlt. Die einstigen Bewohner*innen von Fukushima haben ihr altes Leben, ihre Heimat verloren.

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Neues vom
.ausgestrahlt-Team

17. Dezember 2020

Inhalt:

Es fehlen noch 136.000 Euro
Neuer .ausgestrahlt-Podcast: Die Oldtimer
Probleme mit den Plänen für Mini-Reaktoren
Erste Förderungen durch die Stiftung Atomerbe
Das nächste .ausgestrahlt-Magazin

Jochen Stay .ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie


Atomgesetz-Änderung schränkt Gewaltenteilung ein


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Inhalt:

  1. Auch für 2021 gilt: Kein Olympia in verstrahlten Regionen!
  2. Lesen gegen Atomstrom
  3. Spendenshopping für .ausgestrahlt
  4. Post für die EU-Kommission: Atomkraft ist nicht nachhaltig!

Zentrales Atommüll-Zwischenlager
in Würgassen geplant

Am 6. März 2020 verkündete die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) völlig unerwartet, in Würgassen am alten AKW-Standort ein zentrales Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle zu errichten. Das Bundesumweltministerium habe dem Vorhaben bereits zugestimmt, so die BGZ.