Logo: Atomkraft? Nein, danke.

Die internationale Anti-Atomkraft-Bewegung gehört seit den 1970er Jahren zu den neuen sozialen Bewegungen. Sie thematisiert die Gefahren, die nicht nur von der militärischen (Kernwaffe), sondern auch von der zivilen Nutzung der Kernenergie zur Energieerzeugung in Kernkraftwerken ausgehen.

 

Stilisiertes (dreiflügliches) Strahlen-Warnzeichen mit Fotos in den Flügeln.

Technologie nicht im Griff

Leider benutzen viele, auch in der Friedens- und Umwelt-Bewegung, den Begriff »GAU« falsch. Der Zusatz »Super« ist zur Bezeichnung der Katastrophe in Fukushima richtig und notwendig.

Potsdam: FriedensradfahrerInnen gedenken der Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki.

Rede zur Anti-AKW-Demo jetzt online

Bike for Peace and New Energies fährt seit fünf Jahren für Frieden und neue Energien. Immer wieder heben die Friedensradfahrer den Zusammenhang von Krieg und Energiehunger der Monopole hervor. Die Rechnung bezahlen die Völker der Welt. Strahlenopfer, Kriegsopfer im Irak, in Libyen und Afghanistan.

Die Friedensradfahrt vor dem Atomkraftwerk Cattenom

Windrad im eigenen Garten und Sonnenkollektoren

Die Luxemburgische Linke (»Dei Lenk«) zitiert in ihrer Zeitschrift »Goosch« aus einem Artikel von Angela Klein, der deutlich die Frage der Struktur der Energieversorgung und die Eigentumsfrage behandelt.

Plakat: Montage. Zerborstener Atommailer vor Badestrand. Aufschrift: Atomtod ... exportiert man nicht!Atomtod exportiert man nicht!

Trotz Fukushima will die schwarz-gelbe Bundesregierung mit Steuergeldern den Bau des brasilianischen AKW Angra 3 absichern – mitten in einem Erdbebengebiet! Demnächst wird entschieden.

Demnächst entscheidet die Bundesregierung endgültig über eine Bürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für den Bau des brasilianischen Atommeilers Angra 3.

Auch in Frankreich regt sich Widerstand gegen den Atomwahnsinn

Logo: Réseau. Sortir du nucléaire.Mehr als 1000 Demonstranten folgten in Paris einem Aufruf der Vereinigung "Sortir du nucleaire", der 875 Gruppen in ganz Frankreich angehören.


Aus dem Bericht:

»Près d'un millier de personnes se sont rassemblées dimanche à Paris, à l'appel d'un soixantaine d'organisations dont "Sortir du nucléaire", pour exprimer leur "solidarité avec le peuple japonais" et demander un désengagement du nucléaire, "une énergie dépassée".


  • Viele Menschen sind verunsichert und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen.
  • Die herrschenden Medien verschweigen mehr als sie enthüllen.

»Erhöhte Radioaktivität, aber keine Gesundheitsgefährdung«. Das ist völlig unwissenschaftlich: Es gibt keine ungefährliche Strahlung!

Am 19. März meldet der Südwest-Rundfunk: »Da die Strahlung am Kraftwerksblock 2 zu hoch war, wurden die Grenzwerte nach oben gesetzt, um den Einsatz der Techniker möglich zu machen« Unglaublich!

In einem Grundlagenartikel im "Neuen Deutschland" widerlegt Reimar Paul die Mär von den Grenzwerten. Detailierte Informationen finden sich bei wikipedia: Nuklearkatastrophe von Fukushima und auf der Website der "Technology Review" aus dem Heise-Verlag.

Weitere Informationen zur Gefährdung der Menschen in Japan, aber auch in unserem Land finden sich auf der Seite der Vereinigung Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges IPPNW. Ärzte in sozialer Verantwortung (Träger des Friedensnobelpreises 1985).

Demofahne des Umweltinstiturts München: Abschalten jetzt!Größter atomarer Unfall mehrfach eingetreten


München, 16. März 2011 – »Wir fordern das sofortige Ende des Atomzeitalters! Die Bundesregierung muss innerhalb eines Jahres alle deutschen Atomreaktoren für immer abschalten. Dies ließe sich realisieren, wenn Deutschland zum Beispiel 10 Prozent seines Stromververbrauchs einsparen würde«, erklärt Harald Nestler, Vorstand des Umweltinstitut München.



Logo, schwarz auf gelbem Grund: Strahlensymbol radioaktiv.»Sieben deutsche Reaktoren werden abgeschaltet«

Wann kommt die längst überfällige vollständige Atomhaftpflicht-Versicherungspflicht?

 

Das »Not-Abschalten« der ältesten sieben Atomkraftwerke ist gut und war längst überfällig. Aber es bleiben große Zweifel, ob Frau Merkel und Herr Westerwelle es ernst meinen mit dem Ausstieg aus der unverantwortbaren Atomtechnik. Aber wir selber können es überprüfen, ob sie es ernst meinen. Lasst uns alle die Atomhaftpflichtkampagne der Nobelpreisträger-Organisation der Ärzte zur Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW) unterstützen.

Googlemap: Standorte für Mahnwachen gegen AKWs in Deutschland.

14. März 2011

Fukushima ist überall –
Atomausstieg jetzt!

In großer Betroffenheit über den Atomunfall in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, fanden am Montag, 14. März 2011 in mehr als 450 Orten bundesweit Mahnwachen statt.

Atom-Symbole: Strahlenwarnung.


Die Nachrichten über die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima machen fassungslos und wütend. Bundeskanzlerin Merkel will die AKW-Laufzeitverlängerungen für drei Monate aussetzen und die Sicherheit der deutschen Atomreaktoren überprüfen. Doch das reicht nicht aus. Die Konsequenz aus Fukushima kann nur sein: AKWs abschalten – und zwar jetzt.

Sepp Daxenberger am Redmerpult.


Sein wahrscheinlich letzter Wille:

»Stoppt die Atomindustrie-Krebsschleudern!«


Was war höchst wahrscheinlich Sepp Daxenbergers »letzter Wille«? Ich denke er hat ihn selber in dem AZ-Beitrag vom 14. April 2010 formuliert. Dort vermutet er als Grund für die Krebserkrankungen von ihm und seiner Frau die Wolke von Tschernobyl. Als Bauer, der im April 1985 die neue Saat ausbringen musste, war er beruflich gezwungenermaßen bei der Aussaat sehr stark dem radioaktiven Regen ausgesetzt.