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Picasso: Mädchen mit Taube.

Schwerpunkte der Aktionen 2017 verabredet

Auf der dritten, mit über 120 Teilnehmerinnen bisher größten Planungskonferenz wurden am 26. November in Frankfurt/Main nach einer intensiven, von Solidarität, gegenseitigem Verständnis und Gemeinsamkeit geprägten Diskussion die Schwerpunkte der Aktionen 2017 verabredet.

In den Einführungsreferaten von Reiner Braun, Karl-Heinz Peil (Bundesausschuss Friedensratschlag), Roland Blach (DFG-VK), Christiane Jungblut (Mahnwache Herfort), Connie Burkert- Schmitz (Initiative Stopp Ramstein Kaiserslautern) wurde unterstrichen:

die ungehemmte Aufrüstung in Deutschland und Europa schreitet in einer Schnelligkeit und Dimension voran, die zu einer umfassenden Militarisierung Europas und einen dramatischen Abbau von sozialen Rechten in Deutschland führen wird.

Die «Ramstein Kampagne» steht für die Ablehnung von Krieg und Interventionen überall in der Welt, die Vision einer friedlichen Welt der Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, des Friedens mit der Natur: Demokratie und Partizipation ist eine Unabdingbarkeit der Gestaltung einer zukünftigen friedlichen Gesellschaft.

 Deshalb fordert die Kampagne von der Bundesregierung:

kein Leasing von israelischen Drohnen, keine Beteiligung an den Eurodrohnen und der europäische Armee. Kündigung des Stationierungsvertrages der US Basis in Ramstein.

Die Kampagne wird ihre Informations- und Aufklärungsarbeit gegen alle Widerstände intensiv fortsetzen, den politischen Druck auf die Bundesregierung erhöhen, um einen Ausstieg aus der Drohnen Zustimmung und der Kriegspolitik zu erreichen.

«Wir bleiben dabei: nein zu Drohnen – die US-Militärbasis in Ramstein muss geschlossen werden» heißt es in der auf der Planungskonferenz vorgestellten Selbstdarstellung.

Nach Diskussionen im Plenum und einer intensiven Arbeit in sechs Arbeitsgruppen verabredeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die folgenden Planungen für Ramstein 2017. Die Aktionen werden vom 8. – 10.09.2017 stattfinden.

Aktionsplan Ramstein 2017

Die Aktionen starten im Januar  u. a. mit einem Songwettbewerb zu einem «Stopp Ramstein Song»  und einem Plakat-Wettbewerb.

In einer Atmosphäre des Aufbruchs und der Eigenverantwortung, der Solidarität und des Engagements verabredeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich im April/Mai wiederzutreffen und bis dahin durch die Gründung weiterer Initiativen, lokale Vorbereitungen und einer noch intensiveren Vernetzung, u. a. mit anderen Kampagnen und Bewegungen die Aktionen 2017 intensiv vorzubereiten.


Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu