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Zitat

»Durch einen Verzicht auf Kriege und Rüstungsindustrie, könnte der CO2-Ausstoß um zehn Prozent weltweit reduziert werden. Niemand muss dabei auf etwas verzichten - außer auf Krieg.«

Hans-Peter Dürr, Physiker, Träger des Alternativen Nobelpreis

Redaktion

Bike for Peace and New Energies 2007

Europäische Friedensradfahrt Paris - Moskau

»Bike for Peace and New Energies« 2007

Vom 03. Juli bis 20. August 2007 erinnerte die Europäische Friedensradfahrt »Bike for Peace and New Energies« von Paris nach Moskau an die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki sowie an die Notwendigkeit, umgehend auf die Nutzung Erneuerbarer Energien umzusteigen. Die Friedensradfahrt fand unter der Schirmherrschaft von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, statt und wurde vom Verein »Bike for Peace and New Energies e.V.« organisiert.
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Logo: Europäische Friedensradfahrt 2007

Aufruf: Erneuerbare Energien statt Kriege für Öl

Anstatt mit militärischer Gewalt die billige Aneignung von Rohstoffen und Energien zu sichern, fordern wir den sparsamen Umgang mit Energie, den Umstieg auf Erneuerbare Energien und die Stärkung arbeitsplatzfördernder, umweltschonender und energieeffizienter Produktionstechniken und Produkte. Eine vernünftige Verkehrspolitik entlastet die Umwelt und fördert den Frieden. Der jetzt schon zu beobachtende Klimawandel erfordert enorme Anstrengungen und Mittel, die nur durch Abrüstung frei gemacht werden können.

Abrüstung in einem nachhaltigen Europa

Europa braucht nichts wichtiger als Abrüstung. Europa braucht Frieden und Arbeit. Europa braucht öffentlich geförderte Arbeitsplätze und Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit, Umweltschutz, ökonomische und humanitäre gegenseitige Hilfe über Grenzen hinweg.

Aktive Friedenspolitik

Wir wollen eine vorausschauende Friedenspolitik, die weltweit auf Beseitigung der Konfliktursachen gerichtet ist. Diese Politik arbeitet auf Gerechtigkeit, Solidarität, Entwicklung, Recht auf demokratische Teilhabe und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen hin. Die Versuche, die Probleme der Welt militärisch zu lösen, sind opferreich gescheitert. Krieg darf kein Mittel der Politik mehr sein. Die Androhung und Anwendung militärischer Gewalt muss ausgeschlossen werden. Keine Regierung hat das Recht, zur Durchsetzung machtpolitischer und wirtschaftlicher Interessen überall dort vorbeugend Krieg zu führen, wo es ihr angebracht erscheint. Dazu gehört auch Gewaltanwendung unter dem Deckmantel der weltweiten Terrorbekämpfung. Krieg selbst ist Terror.

Keine battle groups, sondern Friedenskorps

Anstatt die Entwicklung der Europäischen Union zu einer Militärmacht voran zu treiben, sollte sie Initiativen zur nichtmilitärischen Streitbeilegung und Konfliktbearbeitung ergreifen. Wir brauchen keine battle groups, sondern Friedenskorps.

Europa atomwaffenfrei

Höchste Priorität muss über 60 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki die nukleare Abrüstung haben, und sie muss bei den Atommächten beginnen. »Wir sind der Ansicht, dass die Regierung, die als erste Atomwaffen gegen irgendein Land benutzt, ein Verbrechen gegen die Menschheit begeht« erklärte schon 1950 der Stockholmer Appell, der von 500 Millionen Menschen unterschrieben wurde. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, müssen alle Atomwaffen abgeschafft werden. Politische und militärische Bündnisse, wie die EU, die GUS und die NATO, sowie alle Länder in Europa, darunter insbesondere Deutschland, Frankreich, England und Russland, müssen ein Zeichensetzen und alle Atomsprengköpfe beseitigen.

 

Europäische Friedensradfahrt Paris-Moskau 2007


 
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