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Zitat

»Friede bedeutet aber noch viel mehr als Abscheu vor dem Krieg. In sicherem Frieden leben und in Freundschaft mit allen Völkern bedeutet, die Wurzel des Krieges erkannt und aus seinem Volk entfernt zu haben.«

Anna Seghers (1900-1983)


Redaktion

Sivry-la-Perche – Verdun – Fleury – Étain – Thil – Esch – Cattenom – Trier – Saarbrücken – Ramstein

Aufruf zur Friedensradfahrt 2013 mit Streckenkarte (pdf-Datei) 

Friedensradfahrer halten Transparent: »Europäische Friedensradfahrt Paris-Moskau«.
  • Für ein friedliches Europa nach innen und außen
  • Nein zur neuerlichen NATO-Raketenrüstung! Erneuerbare Energien statt Kriege für Öl
  • Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg – Frieden schaffen ohne Waffen

 

Vor 100 Jahren: Aufrüstung führte zum Krieg

Zweimal haben die Völker der Welt im vergangenen Jahrhundert ungeheure Opfer an Menschen und materiellen Verlusten in den beiden Weltkriegen gebracht.

  • Wir müssen daraus die Konsequenzen ziehen
  • Krieg ist niemals eine Lösung
  • Frieden und Demokratie.

Deshalb: Beendigung der Militäreinsätze in fremden Ländern. Waffenstillstand – restloser Abzug aller Truppen – politische Ver­handlungen –wirtschaftliche und soziale Entwicklung, Ge­rechtigkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit: Das sind die ent­scheidenden Hebel zur wirklichen Lösung von Gewaltkon­flikten – überall auf der Welt. Uns verbindet die Vision einer Welt ohne Atomwaffen, eines entmilitarisierten Europas, eines Europas der Aufklärung und der Völkerverständigung.

 

Keine Konflikteskalation durch Raketenabwehr

Die beschlossene Errichtung eines sogenannten Raketenabwehr­systems erhöht die Kriegsgefahr. Die dadurch bedrohten Staaten ver­größern ihrerseits ihre militärischen Anstrengungen, um einer Er­pressung zu entgehen. Eine neue Rüstungsspirale wird in Gang gesetzt. Noch nie hat die Menschheit so viel Geld für Waf­fen ausgegeben, während über 1 Milliarde Menschen hungern.

Wir fordern den Stopp des Aufbaus eines Raketenabwehrsystems in Europa und umfassende Abrüstungsverhandlungen.

 

Atomwaffen abschaffen

Die Modernisierungsprogramme für die bestehenden Atomwaf­fen müssen gestoppt werden. Wir wollen eine vollständige ato­mare Abrüstung und ein weltweites Verbot von Atomwaffen. Dazu haben sich die Staaten im Atomwaffensperrvertrag ver­pflichtet.

 

Neue Waffentechnologien verbieten

Der Einsatz von panzer- und bunkerbrechenden Waffen mit ab­ge­reichertem Uran (DU-Munition) hat im Irak, in Bosnien, im Kosovo und in Afghanistan zu einem dramatischen Anstieg von Krebserkrankungen und Missbildungen geführt. Große Regionen sind für viele Generationen unbewohnbar.

 

Kriegsroboter und Kampfdrohnen senken die Schwelle zum Krieg, machen ihn unsichtbar, geräuschlos und terrorisieren die Zivilbevölkerung.

 

Wir fordern:

  • Uranmunition und Drohnen müssen weltweit ge­äch­tet werden.
  • Erneuerbare Energien statt Kriege für Öl
  • Für internationale Solidarität statt Ressourcen-Ausbeutung

 

Alle gegenwärtigen militärischen Konflikte hängen direkt oder indirekt mit dem Zugriff auf Energien, Rohstoffe, Wasser und Nah­rungsmittel zusammen.

Die reichen Staaten erzwingen sich mit wirtschaftlicher Erpres­sung und militärischen Mitteln den Zugang zu Rohstoffen zu Nied­rigpreisen. Ungerechtigkeit, wirtschaftliche Ausbeutung, Un­terentwicklung und Unterernährung werden dadurch ver­schärft.

 

Wir fordern:

  • Die weltweit verfügbaren Ressourcen müssen men­schenfreundlich, ökologisch, nachhaltig, dem Klimaschutz und den Bedürfnissen der Erzeugerländer entsprechend genutzt wer­den. Nur so können Konflikte und Kriegsursachen beseitigt wer­den.
  • Die Energieerzeugung muss auf erneuerbare Energien (Sonne, Wind) umgestellt werden.

 

Schluss mit den Rüstungsexporten

Umstellung auf zivile Produktion. Im Angebot der Exporteure des Todes befinden sich »Kleinwaffen« (das sind die eigentlichen Massenvernichtungswaffen moderner Bürgerkriege), Panzer zur Auf­standsbekämpfung, Kriegsschiffe und atomwaffenfähige U-Boote. Wir fordern ein Verbot jeglichen Rüstungsexports und die Auflage staatlicher Konversionsprogramme..

 

UNO stärken

Die demokratischen und zivilen Strukturen der Vereinten Natio­nen, UN-Generalversammlung UNESCO und UNICEF müssen gestärkt werden. Bei drohenden oder schon existierenden Ge­waltkonflikten müssen die Regeln des Völkerrechts und der UNO-Charta mit ihrem strikten Gewaltverbot eingehalten wer­den.

Um unsere Solidarität mit der UNESCO zu demonstrieren, ha­ben wir auf unseren 5 Friedensradfahrten Paris – Moskau 20 UNESCO Welterbestätten in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Polen, Belarus und Russland besucht. Auch 2013 liegen 3 auf unserem Weg (Luxemburg, Trier und Völklingen). Wir wollen diese Welt und ihr kulturelles Erbe erhalten und nicht durch Krieg zerstören.

 

Nie wieder Faschismus

Die Völker Europas, insbesondere der Sowjetunion haben in einem opferreichen Kampf Europa vom Faschismus befreit. In­dem wir das antifaschistische Erbe der vergangenen Generation be­wahren, wehren wir uns gegen jede neue Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

 

Die Menschen in Europa wollen Frieden!

Dafür radeln wir 2013 von Verdun nach Ramstein.

 

Mit »Bike for Peace and New Energies« durch Europa

Seit 7 Jahren nutzen hunderte Menschen aus 15 Nationen mit »Bike for Peace and New Energies« den Sport als Möglichkeit der friedlichen Begeg­nung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Länder aus Ost und West. Frankreich, Deutsch­land, Luxemburg, Polen, Belarus und Russland sind unsere Gastgeber.

 

Wir nutzen das Fahrrad ohne Leistungsdruck als umwelt­freundliches Ver­kehrsmittel und erleben Europa aus einer na­tur­verbundenen Perspektive.

 

»Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Auf­bau einsetzten. Ein Zehntel der Energien, ein Bruchteil des Geldes wäre ausreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwür­digen Leben zu verhelfen und die Kata­strophe der Arbeitslosigkeit zu verhindern.«

Albert Einstein, 1932

 


Aufruf zur Friedensradfahrt 2013 mit Streckenkarte (pdf-Datei)


 
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