Beweis für Klimaerwärmung
Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin, dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird. [Wikipedia]

FDP gegen Erneuerbare Energien

Porträt Hans-Josef Fell MdB.

Berlin,  29.7.2013 | Die FDP ist wild ent­schlos­sen, den Aus­bau der Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en kom­plett zu be­en­den. Es ist schier un­glaub­lich aber den­noch wahr: Die FDP will die En­er­gie­wen­de auf Eis le­gen und den Aus­bau von So­lar­an­la­gen nach der Wahl völ­lig stop­pen.

Nach­dem be­reits Wirt­schafts­mi­nis­ter Rös­ler und FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Brü­der­le in ei­nem Na­mens­ar­ti­kel in der FAZ vom 12. Ju­li 2013 ein Mo­ra­to­ri­um für die En­er­gie­wen­de, al­so für den Aus­bau al­ler Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en for­der­ten, leg­te Brü­der­le am letz­ten Sams­tag im Ta­ges­spie­gel noch ei­nen drauf: Um ein wei­te­res Stei­gen der Strom­prei­se zu ver­hin­dern, will die FDP den Bau neu­er So­lar­an­la­gen ver­hin­dern. »Je­den Tag kom­men neue So­lar­an­la­gen da­zu, die wie­der für 20 Jah­re ei­ne För­de­rung er­hal­ten, die Schief­la­ge ver­stär­ken und Strom teu­rer ma­chen«, sag­te Frak­ti­ons­chef Rai­ner Brü­der­le dem Ta­ges­spie­gel.

Protestler mit Transparent: »Klima-Killer stoppen!«.

Der Schatten des schwarzen Goldes

Der Leverkusener Multi setzt zur Energie-Gewinnung immer mehr billige Import-Kohle ein. Der Anteil erneuerbarer Energien am Strom-Mix von Bayer beträgt hingegen nur 0,7 Prozent.

Deshalb hat das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 8,4 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen und ist damit einer der größten Emittenten von Treibhausgasen in Deutschland.

Der Preis ist hoch: In den Herkunftsländern findet der Kohleabbau unter katastrophalen Bedingungen statt und hat verheerende soziale und ökologische Folgen.

Fotomontage: Energie 2020. Tankstellen-Preistafel mit für das Jahr 2020 geschätzten Preisen. 6,16 € für Diesel; 6,36 € für Benzin; 6,38 € für Super; 8,14 € für Uran; 1,00 € für Solar und 0,66 € für Wind.

Die Energiewende – Stresstest für die Koalition?

Warum dra­ma­ti­sie­ren die FDP und Teile der CDU/CSU eigent­lich nicht den enor­men Preis­an­stieg bei Kohle, Gas und Öl der letz­ten Jahre? Dass sich allein der Öl­preis seit 2002 ver­fünf­facht hat, müss­te eigent­lich zu einem Lob­lied der Regie­rungs­koa­li­tion auf den Um­stieg zu er­neu­er­ba­ren Ener­gien füh­ren.

Noch dazu haben die erneuer­ba­ren Ener­gien in den letzten 15 Jahren fast 400 000 neue Arbeits­plät­ze geschaf­fen. Das müsste einen Wirt­schafts­mi­nis­ter Rösler eigent­lich freuen. Das Gegen­teil scheint der Fall – warum nur?

Seit zwei Wochen fordert der EU-Ener­gie­kom­mis­sar, Günther Oet­tin­ger, als Folge der »EU-Stress­tests für Atom­kraft­werke, eine Pflicht-Haft­pflicht­ver­si­che­rung gegen AKW-Un­fäl­le einzuführen«.

Hier könnte Deutschland einmal mit gutem Bei­spiel voran­gehen und diese zuerst ein­füh­ren. Schließ­lich bedro­hen auch unsere noch laufen­den AKWs unsere euro­pä­ischen Nachbarländer. Nach zwei von Deutschland ausgelösten Welt­krie­gen würde so eine posi­tive Vor­reiter­rolle von vielen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern unserer Nach­bar­län­der sicher sehr posi­tiv auf­ge­nom­men werden. Wir wären das erste Land der Welt, dass seine AKW-Betrei­ber ver­pflich­tet, seine Atom­kraft­werke kosten­deckend Haft­pflicht zu ver­sichern. Die vom EU-Ener­gie­kom­mis­sar vor 1,5 Jahren in Auf­trag gege­be­nen EU-weiten AKW-Stress­tests haben eindeu­tig bewie­sen, dass ein aku­ter Hand­lungs­be­darf besteht.

10% des Stromverbrauchs in Deutschland verursacht die Informations- und Kommunikationstechnik

Ranga Yogeswar.

Beim Thema Energie-Einsparung denkt man in erster Linie an die Heizung, das Licht oder an das Auto. Aber was ist mit dem Computer, den viele tagtäglich benutzen?

Ranga Yogeshwar erklärt, warum sich der PC zunehmend zu einem enormen Energieschlucker entwickelt.

Antiatomfahnen.

Bundes­re­gierung glaubt nicht an Energiewende

Der jüngst in Berlin statt­ge­fun­dene Energie­gipfel kann unter dem Motto »Außer Spesen nichts gewesen« abge­hakt werden.

31.05.2012 | Selbst Angela Merkel gab sich nicht sonder­lich viel Mühe, die Ergeb­nisse schön zu reden. Außer ihrem Hinweis, dass sie sich nun zwei Mal im Jahr mit den Minister­präsi­den­ten treffen wolle, um über den Fort­gang der Energie­wende zu beraten, kam nichts über ihre Lippen. Redse­liger gaben sich über die Pfingst­tage da schon einige Minister der Atom- und Kohle-Lobby. FDP-Fraktions­vor­sit­zen­der Rainer Brüderle, der ehema­lige Wirtschafts­minister, säte öffent­lich­keits­wirksam grund­sätz­lich Zweifel am Gelin­gen der Energie­wende. Über die »Welt am Sonntag« ließ er mit­tei­len: »Wir werden eine ganze Reihe von Gas- und Kohle­kraft­werken bauen müssen – mög­licher­weise mehr, als wir zunächst dachten.« Und er fügte hinzu: »Es kann ja nicht sein, dass wir unsere Kern­kraft­werke abschal­ten und dann Atom­strom aus Frank­reich oder Tsche­chien importieren.« Und er fügte hinzu: »Es wird teurer für den Bürger.«

Eine Energy-Monopoly-Frage

Porträt Hermann Scheer.

Der leider viel zu früh im Oktober 2010 gestorbene »Solar-Papst« Hermann Scheer hat bereits 2008 bei der damaligen »solaren afrikanischen Desertec-Euphorie« vor den großen Leitungsproblemen gewarnt.

Wie wir mittlerweile erkennen können, nannte er das Projekt zu Recht eine »Fata Morgana«. Mit Hinweis auf das geplante Desertec Projekt wollten bereits damals die vier großen Energieversorger das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) abschaffen. Mittlerweile sind einige beteiligte »Desertec-Unternehmen« wie Solar Millenium insolvent oder wie First Solar beim massiven Fabrik schließen bzw. sehr großen Stellenabbau.

Demonstrant mit Losung auf Ballon: »Energiewende nicht platzen lassen!«.


Erfolg: Bundesrat gegen Solar-Kahlschlag!

Die Sonne lacht wieder!

14.05.2012 | Überraschend stoppte am Freitag der Bundesrat mit Zweidrittel-Mehrheit die geplanten Solar-Kürzungen der Bundesregierung. Ein Punktsieg für die Energiewende und ein großer Erfolg unseres gemeinsamen Engagements.

15. Juni »Global wind day«

Windenergieanlagen - wie hier der ENERCON-Windpark Frauenpriesnitz bei Leipzig - gehören jedes Jahr zum Programm der Friedensradfahrt

Windkraft als Jobmotor

Zum 15. Juni, dem Global wind day weist die IG Metall auf die zunehmende Rolle der Windkraft als Jobmotor in Deutschland  hin.
Der ganze Text der Erklärung.

Die Umweltbewegung sollte in ihrem Kampf für eine Energiewende die Gewerkschaften als mächtigen Bündnispartner wahrnehmen.

Siehe auch: Windraeder wachsen in den Himmel

und:

Burgenland baut weltgrößte Windkraftanlage Enercon E126
Präsentation von Superlativen der Windkraft anlässlich Tag des Windes…

Bike for Peace wird vorraussichtlich die Produktionsstätte von ENERCON in Magdeburg besichtigen.

Tadzio _Müller von der Berliner Initiative Gegenstrom

Energiewende: Interview mit Tadzio Müller, »Gegen-Strom«, Berlin

»Viele fürchten, dass weniger Atomkraft jetzt zur Begründung des Baus von noch mehr Kohlekraftwerken herhalten muss – mit verheerenden Folgen für das Klima. Wir müssen daher über das Energiesystem als ganzes sprechen. Müssen wir neben der Atomkraft auch aus der Kohlekraft und der Ölförderung aussteigen? Geht das überhaupt? Und wenn ja, wie?«

Tadzio Müller, Klima- und Energieaktivist bei Gegenstrom Berlin und dem Climate Justice Action Network im Interview von Kontext-TV.

Quelle: www.kontext-tv.de


 

Landschaft mit Windkraftanlagen. Vorn rastet Bike for Peace and New Energies an gedeckten Tischen.

Dezentral statt
monopolistisch!

Bike for Peace-Schirmherr Michael Müller fordert dezentrales Energiesystem

Viele Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind enttäuscht und empört über das Ergebnis der Energiewende à la Merkel. Mehr als 70 % der Menschen wollen nach neuesten Umfragen einen schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft und eine Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

 

Ein deutscher Physiker schlägt vor, Energie mit Hilfe von Steinzylindern zu speichern


Oekofuzzi Die Granitplatte als Batterie


 

 

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Logo: Atomkraft? Nein, danke.

Die internationale Anti-Atomkraft-Bewegung gehört seit den 1970er Jahren zu den neuen sozialen Bewegungen. Sie thematisiert die Gefahren, die nicht nur von der militärischen (Kernwaffe), sondern auch von der zivilen Nutzung der Kernenergie zur Energieerzeugung in Kernkraftwerken ausgehen.