Beweis für KlimaerwärmungErneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin, dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird. [Wikipedia]
Demo: Menschenmenge, Fahnen, Plakate, Transparente.

Kein Klimaretter

Jan. 2021 EU | Pünktlich zum neuen Jahr kam der neue, im nationalen Klimaschutzplan für 2030 vorgesehene Emissionspreis. Dieser liegt 2021 bei 25 € pro Tonne CO₂. Konkret sind der Verkehr und Gebäude betroffen. Der angesetzte Preis muss aber durchaus immer noch kritisch gesehen werden.

Mann vor auftauendem Permafrostboden.

Pleistozän-Park

240 Kilometer nördlich des Polarkreises taut der Permafrostboden auf. Unaufhaltsam? Der Geophysiker Sergej Simow will den Klimawandel hier zumindest verlangsamen. Auf einem Gebiet von zwanzig Quadratkilometern, weiden acht Arten von Pflanzenfressern: Rentiere, jakutische Pferde, Elche, Bisons, Moschusochsen, Yaks, Kalmücken-Rinder und Schafe.

Harald Lesch: «Lithium vs Brennstoffzelle».


Harald Lesch:

Brennstoffzelle im Auto: Besser als Lithiumakkus?

Wenn wir den Klimawandel in den Griff bekommen wollen, dann brauchen wir E-Autos. Und die sollten am besten mit Brennstoffzellen fahren, nicht mit Lithium-Batterien, findet Harald Lesch. Und er hat gute Gründe!

 Lage von Japan auf der Erde.

Saubere Energie

Im Sommer 2020 werden die Olympischen und Paralympischen Spiele in Japans Hauptstadt Tokio ausgetragen. Die Regierung will die Ereignisse nutzen, um der Welt den technischen Fortschritt im Land zu demonstrieren. Ein wichtiger Punkt ist saubere Energie: So soll etwa die gesamte Fahrzeugflotte für die Spiele mit Wasserstoff betrieben werden.…

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 Werner Pluta
Quelle: golem.de
Grafik: TUBS CC BY-SA 3.0


 

Kundgebung am Rheinufer.

Klimademo in Köln

1. Dezember 2018. 20.000 Menschen in Köln plus 16.000 in Berlin demonstrierten gegen die Braunkohleverstromung. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis von Umweltschutzverbänden, Parteien, Jugendorganisationen und kirchlichen Gruppen. Sie fordern einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und kritisieren, dass den Interessen der Kohlelobby Vorrang vor dem Klimaschutz eingeräumt wird. Dringlich sei eine wesentliche Senkung des Ausstoßes von Treibhausgas, um ein globales Klima-Desaster mit ständigen Wetterextremen noch zu verhindern.

Waldspaziergänger im Regen, hinten Polizei.


Hambach, der Wald, die Braunkohle,
das Klima, die Politik, das Führungspersonal,
die Polizei, das öffentliche Interesse

Heiße Schokolade
und Befehlsnotstand

Waldspaziergang am Sonntag, 23.9.2018 im Hambacher Forst

Ein Sonntag in Hambach im September. Wieder mehr Menschen. Trotz intensivem Regen, Kälte und Verboten. Gute Stimmung und Zuversicht: «Das können die doch nun wirklich nicht mehr bringen.» «Erst den wirklich tollen Wald abholzen um dann das ohnehin überfällige Ende der Braunkohleverstromung auszurufen?» Aber dem NRW-Ministerpräsidenten Laschet, seinem Innenminister und RWE traut hier jeder jeden Blödsinn zu. «Die haben einfach nicht begriffen, was die Uhr geschlagen hat. Die haben keinen Plan für die Zukunft. Die tun so, als gäbe es den Klimawandel und die drohenden Katastrophen nicht. Die sind unberechenbar. Die können nur Auto und noch mehr Auto. Denen fehlen Verstand und jeglicher Begriff von Verantwortung. Die nehmen den Umweltschützern die Klettergeschirre weg und behaupten dann, dass sie die Blockade wegen fehlender Sicherheit der Umweltschützer in deren eigenem Interesse gewaltsam beenden müssten. Die halten alle Menschen für blöd.»

Button: Atomkraft? Nein danke.


Und in Europa:

AKWs werden älter
und störanfälliger

Wenn sich am 11. März der dreifache Super-GAU von Fukushima zum sechsten Mal jährt, dann ist das kein Jahrestag, der an etwas Vergangenes erinnert, sondern dann lenkt er unseren Blick auf die noch andauernde Katastrophe in Japan. Und der Tag erinnert uns daran, dass der Bundestag 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen hat. Seither ist mit Grafenrheinfeld nur ein einziges weiteres AKW vom Netz gegangen, acht laufen unvermindert weiter und werden dabei immer älter und störanfälliger.

Klima-Killer abschalten!

Tableau mit drei Fotos von Kohlekraft-Gegnern, Transparente: »Herr Gabriel, Kohlekraft stoppen!«, »Klima-Killer abschalten!«.

31.03.2015 | Das politische Berlin ist in Aufruhr: Vor zwei Wochen hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seinen Plan vorgelegt, besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke stillzulegen.

Doch prompt geht die Kohlelobby auf die Barrikaden: Vattenfall, RWE und der BDI vereint mit der Industriegewerkschaft IG BCE, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem CDU-Wirtschaftsflügel. Dass bereits der moderate Vorschlag Gabriels einen solchen Aufstand provoziert, zeigt: Den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle durchzusetzen wird richtig schwer.

Etikettenschwindel und Greenwashing

Sitz des Konzerns in Düsseldorf.

Manche loben Eon dafür, dass sich der Konzern anscheinend vom Atom- und Kohlegeschäft verabschiedet und in Zukunft auf Erneuerbare Energien setzen will. Doch was wirklich hinter der Aufspaltung in zwei Unternehmen steht, wird dabei übersehen:

Die Ausgliederung der Atomstrom- und Kohlestrom-Produktion unter neuem Namen führt ja nicht dazu, dass Eon-KundInnen in Zukunft weniger schmutzige Energie ins Haus geliefert bekommen. Denn die wird der dann angeblich grüne Konzern weiter bei dem neuen Schwester-Unternehmen einkaufen. Es ist nur nicht mehr so offensichtlich – und damit weniger schlecht fürs Image.

Wie hoch ist ihr Restrisiko?

 Braunkohlenkraftwerk im Smog.

X:enius auf arte
Brückenenergie Braunkohle – Wie hoch ist ihr Restrisiko?
Arte+7: 21.06-28.06.2014

Deutsch­lands grö­ß­te Strom­quel­le ist we­der die Atom­kraft noch die Wind­ener­gie. Es ist die Braun­koh­le. Und das wird in den nächs­ten Jah­ren auch so blei­ben. Grund da­für ist auch die so­ge­nann­te »En­er­gie­wen­de«: Der weg­fal­len­de Atom­strom muss er­setzt wer­den, Wind und Son­ne kön­nen das vor­erst noch nicht leis­ten. Braun­koh­le soll da­her »Brü­cke­n­ener­gie« sein.

 

Grafik: Demonstranten vor symbolischer Sonne und Windkraftanlage. Transparent: »Energiewende retten!«.

 

Energiewende retten!

Am 22. März 2014 raus auf die Straße!


Wirtschaftsminister Gabriel will die Energiewende ausbremsen. Doch die Ministerpräsidenten können ihn im Bundesrat aufhalten. Am 22. März 2014 wollen wir sie mit Demos in sieben Landeshauptstädten dazu bringen – in Düsseldorf, Kiel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, München oder Potsdam.

Quelle: campact


 

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Logo: Atomkraft? Nein, danke.

Die internationale Anti-Atomkraft-Bewegung gehört seit den 1970er Jahren zu den neuen sozialen Bewegungen. Sie thematisiert die Gefahren, die nicht nur von der militärischen (Kernwaffe), sondern auch von der zivilen Nutzung der Kernenergie zur Energieerzeugung in Kernkraftwerken ausgehen.