Beweis für Klimaerwärmung
Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin, dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird. [Wikipedia]

Waldspaziergänger im Regen, hinten Polizei.


Hambach, der Wald, die Braunkohle,
das Klima, die Politik, das Führungspersonal,
die Polizei, das öffentliche Interesse

Heiße Schokolade
und Befehlsnotstand

Waldspaziergang am Sonntag, 23.9.2018 im Hambacher Forst

Ein Sonntag in Hambach im September. Wieder mehr Menschen. Trotz intensivem Regen, Kälte und Verboten. Gute Stimmung und Zuversicht: «Das können die doch nun wirklich nicht mehr bringen.» «Erst den wirklich tollen Wald abholzen um dann das ohnehin überfällige Ende der Braunkohleverstromung auszurufen?» Aber dem NRW-Ministerpräsidenten Laschet, seinem Innenminister und RWE traut hier jeder jeden Blödsinn zu. «Die haben einfach nicht begriffen, was die Uhr geschlagen hat. Die haben keinen Plan für die Zukunft. Die tun so, als gäbe es den Klimawandel und die drohenden Katastrophen nicht. Die sind unberechenbar. Die können nur Auto und noch mehr Auto. Denen fehlen Verstand und jeglicher Begriff von Verantwortung. Die nehmen den Umweltschützern die Klettergeschirre weg und behaupten dann, dass sie die Blockade wegen fehlender Sicherheit der Umweltschützer in deren eigenem Interesse gewaltsam beenden müssten. Die halten alle Menschen für blöd.»

Button: Atomkraft? Nein danke.


Und in Europa:

AKWs werden älter
und störanfälliger

Wenn sich am 11. März der dreifache Super-GAU von Fukushima zum sechsten Mal jährt, dann ist das kein Jahrestag, der an etwas Vergangenes erinnert, sondern dann lenkt er unseren Blick auf die noch andauernde Katastrophe in Japan. Und der Tag erinnert uns daran, dass der Bundestag 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen hat. Seither ist mit Grafenrheinfeld nur ein einziges weiteres AKW vom Netz gegangen, acht laufen unvermindert weiter und werden dabei immer älter und störanfälliger.

Klima-Killer abschalten!

Tableau mit drei Fotos von Kohlekraft-Gegnern, Transparente: »Herr Gabriel, Kohlekraft stoppen!«, »Klima-Killer abschalten!«.

31.03.2015 | Das politische Berlin ist in Aufruhr: Vor zwei Wochen hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seinen Plan vorgelegt, besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke stillzulegen.

Doch prompt geht die Kohlelobby auf die Barrikaden: Vattenfall, RWE und der BDI vereint mit der Industriegewerkschaft IG BCE, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem CDU-Wirtschaftsflügel. Dass bereits der moderate Vorschlag Gabriels einen solchen Aufstand provoziert, zeigt: Den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle durchzusetzen wird richtig schwer.

Etikettenschwindel und Greenwashing

Sitz des Konzerns in Düsseldorf.

Manche loben Eon dafür, dass sich der Konzern anscheinend vom Atom- und Kohlegeschäft verabschiedet und in Zukunft auf Erneuerbare Energien setzen will. Doch was wirklich hinter der Aufspaltung in zwei Unternehmen steht, wird dabei übersehen:

Die Ausgliederung der Atomstrom- und Kohlestrom-Produktion unter neuem Namen führt ja nicht dazu, dass Eon-KundInnen in Zukunft weniger schmutzige Energie ins Haus geliefert bekommen. Denn die wird der dann angeblich grüne Konzern weiter bei dem neuen Schwester-Unternehmen einkaufen. Es ist nur nicht mehr so offensichtlich – und damit weniger schlecht fürs Image.

Wie hoch ist ihr Restrisiko?

 Braunkohlenkraftwerk im Smog.

X:enius auf arte
Brückenenergie Braunkohle – Wie hoch ist ihr Restrisiko?
Arte+7: 21.06-28.06.2014

Deutsch­lands grö­ß­te Strom­quel­le ist we­der die Atom­kraft noch die Wind­ener­gie. Es ist die Braun­koh­le. Und das wird in den nächs­ten Jah­ren auch so blei­ben. Grund da­für ist auch die so­ge­nann­te »En­er­gie­wen­de«: Der weg­fal­len­de Atom­strom muss er­setzt wer­den, Wind und Son­ne kön­nen das vor­erst noch nicht leis­ten. Braun­koh­le soll da­her »Brü­cke­n­ener­gie« sein.

 

Grafik: Demonstranten vor symbolischer Sonne und Windkraftanlage. Transparent: »Energiewende retten!«.

 

Energiewende retten!

Am 22. März 2014 raus auf die Straße!


Wirtschaftsminister Gabriel will die Energiewende ausbremsen. Doch die Ministerpräsidenten können ihn im Bundesrat aufhalten. Am 22. März 2014 wollen wir sie mit Demos in sieben Landeshauptstädten dazu bringen – in Düsseldorf, Kiel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, München oder Potsdam.

Quelle: campact


 

Der Klimawandel wird zur Klimakatastrophe

Kaum Sicht. Menschen mit Tüchern vor Mund und Nase.

An meh­re­ren Ja­nu­ar­ta­gen 2014 be­trug der Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied zwi­schen West­eu­ro­pa und den USA 60 Grad. In den USA wur­den 50 Grad mi­nus ge­mes­sen wäh­rend wir in West­eu­ro­pa 10 Grad plus hat­ten. Kli­ma­for­scher sa­gen: Das gab es noch nie!

Am Tag, an dem ich die­sen Ar­ti­kel schrei­be, am 17. Fe­bru­ar 2014, wer­den in Mün­chen 20 Grad plus ge­mes­sen. Das ist der wärms­te 17. Fe­bru­ar seit 1860. 

So­eben kommt aus Chi­na die Mel­dung, dass die 15-Mil­lio­nen-Me­tro­po­le Pe­king prak­tisch un­be­wohn­bar ist. Denn die dor­ti­gen Fein­staub­wer­te ha­ben das 46-fa­che des­sen er­reicht, was die UN-Ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on an Grenz­wer­ten fest­ge­legt hat. Haupt­ur­sa­che: Chi­na ge­winnt 70% sei­ner En­er­gie noch aus al­ten Koh­le­kraft­wer­ken.

[ganzen Beitrag lesen]

Quelle: Neue Rheinische Zeitung
Bild: n24.de


 

 

Hartz-4-Empfänger und Rentner bezahlen die Stromrechnung der BASF

­

Windanlagen.

Wäh­rend Harz-4-Emp­fän­ger und Rent­ner, die von ei­nem mo­nat­li­chen Be­trag von 700 Eu­ro oder we­ni­ger le­ben müs­sen, ca. 28 cent für die Ki­lo­watt­stun­de zah­len, be­zahlt die BASF pro Ki­lo­watt­stun­de nicht ein­mal 4 cent. Mit den von den Pri­vat­ver­brau­chern be­zahl­ten Sub­ven­tio­nen er­höht die BASF ih­ren Jah­res­ge­winn von schät­zungs­wei­se 3 Mrd. Eu­ro um 400 Mil­lio­nen Eu­ro al­lei­ne durch die Strom­sub­ven­tio­nen.1

 

­Den Men­schen in der Bun­des­re­pu­blik will man weis­ma­chen, die En­er­gie­wen­de sei Ur­sa­che der ho­hen Strom­prei­se. Über den Pro­fit­hun­ger der Gro­ß­kon­zer­ne, die je­de Mög­lich­keit nut­zen, ih­re Ge­win­ne zu er­hö­hen, re­det nie­mand.

 

­

Teurer Strom und steigender CO2-Ausstoß

Hochspannungsstrommast.

Kontrovers

Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern im Deutschlandfunk

Montag, 11.11.2013
bis 11:30 Uhr

Hörertel.: 00800.44644464
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Redaktion und Moderation: Silvia Engels

Es muss sich et­was ändern in der Ener­gie­po­li­tik, darüber sind sich Uni­on und SPD ei­nig in ih­ren Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen. Während der An­teil der Er­neu­er­ba­ren an der Ener­gie­ver­sor­gung steigt, lei­den Ver­brau­cher un­ter stei­gen­den Strom­kos­ten.

Erneuerbare Energien: Biogas, Photovoltaik und Windenergie

Nicht durchgeführte
Energiewende käme 
uns teuer zu stehen

7.09.2013 | Die Energiewende mag »teuer« sein, aber keine Energiewende durchzuführen – wird gesamt-gesellschaftlich gesehen unbezahlbar wie Fukushima die letzten Tage wieder beweist!

Seit Monaten wird vom deutschem (Noch-)Wirtschaftsminister, Rössler, zusammen mit dem Umweltminister-Kollegen, Altmaier, vor den hohen Kosten der Erneuerbaren Energiewende gewarnt. Und selbst die Bundeskanzlerin reiht sich die letzten Tage in die Warner vor der angeblich ach so »teuren Energiewende« ein.

FDP gegen Erneuerbare Energien

Porträt Hans-Josef Fell MdB.

Berlin,  29.7.2013 | Die FDP ist wild ent­schlos­sen, den Aus­bau der Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en kom­plett zu be­en­den. Es ist schier un­glaub­lich aber den­noch wahr: Die FDP will die En­er­gie­wen­de auf Eis le­gen und den Aus­bau von So­lar­an­la­gen nach der Wahl völ­lig stop­pen.

Nach­dem be­reits Wirt­schafts­mi­nis­ter Rös­ler und FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Brü­der­le in ei­nem Na­mens­ar­ti­kel in der FAZ vom 12. Ju­li 2013 ein Mo­ra­to­ri­um für die En­er­gie­wen­de, al­so für den Aus­bau al­ler Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en for­der­ten, leg­te Brü­der­le am letz­ten Sams­tag im Ta­ges­spie­gel noch ei­nen drauf: Um ein wei­te­res Stei­gen der Strom­prei­se zu ver­hin­dern, will die FDP den Bau neu­er So­lar­an­la­gen ver­hin­dern. »Je­den Tag kom­men neue So­lar­an­la­gen da­zu, die wie­der für 20 Jah­re ei­ne För­de­rung er­hal­ten, die Schief­la­ge ver­stär­ken und Strom teu­rer ma­chen«, sag­te Frak­ti­ons­chef Rai­ner Brü­der­le dem Ta­ges­spie­gel.

Unterkategorien

Logo: Atomkraft? Nein, danke.

Die internationale Anti-Atomkraft-Bewegung gehört seit den 1970er Jahren zu den neuen sozialen Bewegungen. Sie thematisiert die Gefahren, die nicht nur von der militärischen (Kernwaffe), sondern auch von der zivilen Nutzung der Kernenergie zur Energieerzeugung in Kernkraftwerken ausgehen.