Banner: »Musik für den Frieden. Ein Musikwettbewerb zum UNO-Friedenstag 19. September 2015 DFG-VK Mach mit!«.

Jury prüft die besten 20 Songs

Der Musikwettbewerb bot bis Ende Mai die Möglichkeit eigene komponierte und getextete Friedenslieder und Antikriegslieder und Lieder gegen Gewalt zum Wettbewerb einzureichen. Die Frist ist abelaufen. Weiterhin können aber, außerhalb des Wettbewerbs, eigene Lieder hochgeladen werden.

Dienstporträt von Philip M. Breedlove

»Aktivitäten Russlands in der Ostukraine völlig überzogen«

09.03.2015 BERLIN/WASHINGTON
Das Bundeskanzleramt wirft dem Oberbefehlshaber der NATO in Europa, Philip M. Breedlove, »gefährliche Propaganda« vor. Das berichtet »Der Spiegel« in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach stellt Breedlove der Bundesregierung zufolge die militärischen Aktivitäten Russlands in der Ostukraine völlig überzogen dar; er behaupte etwa, russische Panzer und Raketenwerfer in der Ukraine wahrgenommen zu haben, die der Bundesnachrichtendienst (BND) auf seinen eigenen Satellitenbildern nicht habe erkennen und über die er selbst von den verbündeten US-Diensten nichts habe erfahren können. Auch Breedloves Zahlenangaben über russische Truppen an der Grenze zur Ukraine seien weit übertrieben gewesen.

Collage von der Sportfriedenstafette Paris – Moskau 1989

»Bike for Peace and New Energies«

Den Verein gleichen Namens gibt es seit 7 Jahren. Aber seit über 25 Jahren radeln Menschen für den Frieden.

Einige Höhepunkte dieser »bewegten« und bewegenden Geschichte in Bildern finden sich in der Präsentation
»25 Jahre Paris – Moskau«, die man sich hier ansehen kann.


 »25 Jahre Friedensstafette des Sports Paris – Moskau 1989«


 

Porträt Albert Einstein

Sara Beining droht lange Haftstrafe

Wie uns die US-Organisationen Courage to Resist und Nuclear Resister mitteilten, wird die Irakkriegsverweigerin Sara Beining am 9. Dezember 2014 wegen zweimaliger Unerlaubter Abwesenheit vor einem Militärgericht stehen. Derzeit ist Sara Beining in einem zivilen Bezirksgefängnis inhaftiert. Sara Beining droht eine lange Haftstrafe.

Sara Beinings Dienst im Geheimdienst der US-Armee im Irak von Dezember 2005 bis November 2006 ließ bei ihr ernsthafte Zweifel aufkommen, ob es für sie überhaupt möglich sein würde, ihre Werte, auf die sie den Eid geleistet hatte, in der Armee zu bewahren. Sie stellte tägliche Berichte über die Opferzahlen zusammen und sah die Bänder der Videoüberwachung zu den Kämpfen in Bagdad durch. Wiederholt sah sie Tod und Blutbäder, war aber machtlos, um irgendwie helfen zu können.

Picasso-Grafik: Mädchen mit Taube.

Appell für Frieden

Gemeinsam für Frieden – Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zu Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe

Auf der Aktionskonferenz der Friedensbewegung am 11.10.2014 im DGB Haus in Hannover wandten sich die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Bürgerinnen und Bürger mit dem Appell: Unterstützt die Aktionen der Friedensbewegung gegen die Kriege und die weitere Aufrüstung.

Musikerin und Zuhörer vor Projektionswand mit Hiroshima-Bild.

Der Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki organisierte am 26. August 2014 im Kölner Domforum

Nachdenkliche Lesungen mit Musik und Bildern

 

Die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Fu­kus­hi­ma hat die un­kon­trol­lier­ba­ren Ge­fah­ren der ex­tre­men Ri­si­ko­tech­no­lo­gie vor Au­gen ge­führt. Der Schre­cken über die Atom­bom­ben­ab­wür­fe auf Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki ge­rät dar­über fast in Ver­ges­sen­heit. Es scheint, als sei es nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie auch ein­zu­set­zen. Der Ar­beits­kreis Hi­ro­shi­ma-Na­ga­sa­ki im Köl­ner Frie­dens­fo­rum ruft zur Wach­sam­keit ge­gen­über den ato­ma­ren Be­dro­hun­gen auf und lädt zum Le­sen, Be­trach­ten und Nach­den­ken ein.

 

Text und Foto: Klaus Müller
Quelle: Kulturvereinigung.de


Fotos, Texte und Bilder


Gedenk-Veranstaltung am Dom, 6. August 2014

 

 Kundgebungsteilnehmerinnen mit Transparenten, »Atombomben raus!«, und Regenbogen-Friedensfahne »PACE«.

An be­stimm­ten Ge­denk­ta­gen, wie dem 6. Au­gust, he­ben nur we­ni­ge den Zei­ge­fin­ger mah­nend. »Es scheint nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie ein­zu­set­zen«, in­for­miert das Köl­ner Frie­dens­fo­rum an die­sem Tag in ei­nem Fly­er. Der Tag soll wie­der er­in­nern an die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki 1945, die ein ver­strahl­tes Le­ben hin­ter­ließ, aber auch an die ato­ma­re Un­fall­se­rie im Kern­kraft­werk Fu­kus­hi­ma 2011.

 

6. August 1945 – Atombombe auf Hiroshima

Mehr als ein Gedenktag

 Menschen, stehend, sitzend, knieend, vor dem Dom mit Transparenten und Plakaten.

»Atom­waf­fen ab­schaf­fen« lau­tet die ein­zig rich­ti­ge Ko­nse­quenz aus den schreck­li­chen Fol­gen des Ein­sat­zes die­ser Waf­fe. Ei­ne For­de­rung, die seit 69 Jah­ren un­ein­ge­löst ge­blie­ben ist. Im Ge­gen­teil: Atom­waf­fen wur­den und wer­den ver­mehrt, wei­ter­ent­wi­ckelt, »mo­der­ni­siert« – und es wird bis auf den heu­ti­gen Tag an ih­rer Her­stel­lung ver­dient.

 

Friedensbewegte mit Fahnen und Transparenten: »Warum unterstützt die deutsche Politik ukrainische Nazis?«, »Friedensforum Düsseldorf«, »Stoppt die NATO«.Mahnwache in Düsseldorf

 

31. Mai 2014 | Vor Tau­sen­den von fla­nie­ren­den Pas­san­ten wur­de in Düs­sel­dorf am Hein­rich-Hei­ne-Platz, dem Ein­gang zur Düs­sel­dor­fer Alt­stadt, ge­gen den Krieg in der Ukrai­ne pro­tes­tiert. Kurt Ben­der ana­ly­sier­te als Ver­tre­ter des Frie­dens­fo­rums in pa­cken­der Form die mör­de­ri­sche Si­tua­ti­on und die Mit­ver­ant­wor­tung der Bun­des­re­gie­rung. Zahl­rei­che Flug­blät­ter, die den Auf­ruf des Frie­dens­ratschla­ges auf­ge­grif­fen hat­ten, wur­den an die Alt­stadt-Besu­cher ver­teilt. Eben­so von der DFG-VK, die 100 Jah­re nach dem Ers­ten Welt­krieg für die Frie­dens-Fahr­rad-Stern­fahrt vom 9. bis 17. Au­gust nach Ber­lin warb.

 

Text: Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorge

 


Weitere Bilder


 

Friedensradlerinnen mit Fahnen fassen sich an den Händen vor riesiger Darstellung der Erde.

Appell an Politik und
Öffentlichkeit

100 Au­to­ren, Mu­si­ker, Bil­den­de Künst­ler, Wis­sen­­schaft­ler, Ju­ris­ten, Ärz­te, Theo­lo­gen, Ge­werk­schaf­ter und Frie­dens­ak­ti­vis­ten wen­den sich mit ei­nem drin­gen­den Ap­pell an Po­li­tik und Öf­fent­lich­keit

Berlin/Kassel, 20. Mai 2014 | Aus Sor­ge um den Frie­den in der und um die Ukrai­ne ha­ben sich zahl­rei­che Bür­ger mit ei­ner Er­klä­rung an Bun­des­re­gie­rung, Par­la­ment und Öf­fent­lich­keit ge­wandt. »Las­sen Sie nicht zu, dass der Kampf um die Ukrai­ne zu ei­nem Stell­ver­tre­ter­krieg zwi­schen ›dem Wes­ten‹ und Russ­land es­ka­liert!«, heißt es darin.

Porträt Konstantin Wecker.

Unerträglich verlogen


Konstantin Wecker schreibt auf seiner Internetseite, wir dokumentieren:


Lie­be Freun­de,

Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel hat Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin vor­ge­wor­fen, mit der »un­ak­zep­ta­blen rus­si­schen In­ter­ven­ti­on auf der Krim ge­gen das Völ­ker­recht ver­sto­ßen zu ha­ben«. Recht so, Frau Mer­kel.


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