Gruppe Protestierender mit Transparent: »Kriegsdienstverweigerer und Deserteure brauchen Asyl!« und symbolisch: zerbrochenes Gewehr und Weltkugel.Asylantrag des US-Deserteurs André Shepherd wird dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt

Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht München abgesetzt


15. Januar 2013 | Gestern teilte das Verwaltungsgericht München dem von US-Deserteur André Shepherd beauftragten Rechtsanwalt Reinhard Marx mit, dass die für kommenden Mittwoch angesetzte Verhandlung zum Asylantrag abgesetzt wird. Das Verwaltungsgericht München wird ein Vorabentscheidungsersuchen an den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg richten und deshalb das Verfahren aussetzen. Es entspricht damit dem Antrag von RA Reinhard Marx.


Aktionen in Büchel 2. bis 12. August 2013

Logo: »atomwaffenfrei.jetzt«.

9.01.2013 | In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen.

Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich darüber hinaus für den Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.


Friedenstaube mit stilisiertem Globus.Die Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz.

1. bis 3. Februar 2013


Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg

Unter diesem Motto steht die 10. Internationale Münchner Friedenskonferenz, die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz


19.1.2012 | Tag für Tag zeigt sich, daß die militärischen Sicherheitskonzepte zu andauernden Krisen und Kriegen führen. Ein Krieg gegen den Iran scheint derzeit konkret möglich. Nach dem Ende des sog. Krieges gegen den Terror positioniert sich die USA und die NATO militärisch gegen China. Die jahrzehntelang wachsenden Rüstungsausgaben haben wesentlich zur Verschuldungskrise beigetragen.


Soldatengottesdienst in Köln am 10. Januar 2013

Klerus und Kampfnonnen. Menschen mit karnevalistisch anmutenden Verkleidungen.

Am 10. Januar 2013 nahm zum ersten Mal bei Joachim Kardinal Meisners Solda­ten­got­tes­dienst im Hohen Dom zu Köln, neben 1.500 Bun­des­wehr­sol­da­ten und Solda­ten aus anderen Nato-Staaten, die neu gegrün­dete Kampf­non­nen-Brigade teil.


Noch mehr Probleme – noch mehr Aufgaben

Friedens-Logo: Mädchen mit Taube.

Friedenspolitisches Programm für 2013 verabschiedet


Kassel, Frankfurt, Berlin, 28. Dezember 2012 – Auf seinem letzten Treffen des Jahres 2012 verabschiedete der Bundesausschuss Friedensratschlag »Friedenspolitische Schwerpunkte 2013«.



Über 1800 Künstlerinnen und Künstler in Deutschland gegen Patriot-Einsatz in der Türkei!

Logo: Unruhe stiften.


Wenn sie wieder ein Mandat beschließen…


Wenn sie wieder ein Mandat beschließen, erzählen sie uns, dass es zur Verteidigung von Menschenleben notwendig ist.

Am Ende gibt es dann zehntausende Tote, zerstörte Städte und Dörfer, verseuchte Erde – und gelegentlich neue Erdöltrassen.


Bike for Peace and New Energies bedankt sich nochmal ganz herzlich für die Gastfreundschaft der Remagener und besonders beim Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie im Juli 2010 auf der langen Tour von Paris nach Moskau.

Aus dem Aufruf zum Tag der Demokratie:

 Kai Schürmann vor Plakat: »Wir in Remagen für Vielfalt statt Braun«.

»Remagen ist eine tolerante und weltoffene Stadt, in der Menschen unter­schied­lichs­ter Herkunft und Lebensweisen willkommen sind und friedlich zusammenleben können. Wir verurteilen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus sowie Diffamierung und Gewalt gegen ethnische, soziale, kulturelle und andere Minderheiten.

»Blendwerk auf Zeit: Jede exportierte Kriegswaffe bleibt eine zu viel«

Logo: Schwarz-Rot-Gold-Fahne franst aus in stilisierte Kriegswaffen. »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!«
»Bundes­re­gie­rung macht sich mit­schul­dig am Ein­satz deut­scher Waffen«


Forderung nach Umkehr und Grundgesetzergänzung Artikel 26 (2)



»Mit dem neuen Rüstungsexportbericht wird der falsche Eindruck erweckt, das Blatt wende sich zum Besseren. Trotz gerin­ge­rer Kriegs­waf­fen­ex­por­te bleibt jede Kriegs­waf­fe, die gelie­fert wird, eine zuviel«, sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Aufschrei-Kampagne und der Deutschen Frie­dens­ge­sell­schaft – Verei­nig­te Kriegs­dienst­geg­ne­rInnen (DFG-VK). »Der schöne Schein trügt. Denn der letzte Rüs­tungs­ex­port­be­richt vor der Bun­des­tags­wahl 2013 ist ange­sichts stark gestie­ge­ner Einzel­aus­fuhr­ge­neh­mi­gun­gen, ex­or­bi­tant hoher Kriegs­waf­fen­lie­fe­run­gen an men­schen­rechts­ver­let­zen­de Staaten und in Dikta­tu­ren sowie neuer mil­liar­den­schwe­rer Ver­trags­ab­schlüs­se im Jahr 2012 allen­falls ein Blend­werk auf Zeit.«



Podium mit Transparent: Picasso ›Mädchen mit Taube‹ und Losung: »Spart endlich an der Rüstung! www.friedensratschlag.de«.

Krieg und Frieden

Kassel. Am 1./2. Dezember 2012 trafen sich 350 Frie­dens­ak­ti­vis­tin­nen und -akti­vis­ten, Frie­dens­for­scher/innen und Poli­tiker/innen in Kassel, um über die Probleme der Welt, über Krieg und Frieden und die – erschwer­ten – Bedin­gun­gen für die Frie­dens­be­we­gung zu beraten. Ein Bericht über den Kongress von Peter Strutynski (pdf-Datei)

 Das neue Buch aus der AG Friedensforschung Kassel erschienen

Buchtitel: »Kriege um Wasser, Energie & Rohstoffe. Die Plünderung der Welt stoppen – Die Politik entmilitarisieren«. 


Nach der Finanz- und Welt­wirt­schafts­krise 2008/09 ist die euro­päische kapita­lis­tische Welt 2011 in eine neue Krise geschlit­tert, die jetzt auch die Staats­haus­halte der EU-Mit­glie­der und die gemein­same Wäh­rung bedroht. Zugleich wurde die Welt Zeuge eines beispiel­losen Auf­bruchs der Menschen im arabi­schen Raum – mit unge­wis­sem Ausgang. Die Manda­tierung einer Mili­tär­inter­ven­tion in Libyen durch den UN-Sicher­heits­rat – von der NATO bereit­willig in einen sieben Monate dauern­den Luft­krieg »umgesetzt« – deutet eine »Weiter­ent­wick­lung« des Völker­rechts an, die aus frie­dens­wis­sen­schaft­licher Sicht einen Rück­fall in die Theorie vom »gerech­ten Krieg« dar­stellt. Daneben bleiben alle über­kom­menen Probleme der inter­natio­nalen (Gewalt-)Be­zie­hun­gen auf der Agenda: die diversen Konflikte in Zentral­afrika und am Horn von Afrika, der erklärte Krieg in Afgha­nistan und der uner­klärte Krieg in Pakistan, die schwie­rige Versor­gung der Menschen in der Dritten Welt mit bezahl­baren Lebens­mit­teln, mit saube­rem Wasser und beim Zugang zu Gesund­heits­diens­ten, die fort­schrei­tende Klima­er­wär­mung oder die Zunahme rechts­radi­kaler bis faschis­toider Bewegungen und Parteien in Nord-, Mittel- und Osteuropa.


Logo: Dr. Selstsams Wochenschau. Filmband und drei Sterne.

DR. SELTSAMS WOCHEN­SCHAU

Sonntag, 4. November 2012, Berlin, Brauhaus Südstern 13 Uhr

»EINER TRAGE DES ANDERN LAST!« oder: War Jesus der erste Kommunist.


Sozialarbeit und Christentum. Mit Pastorin Renate Schönfeld, Vertreterin des dialektischen Christentums in der DDR und Barbara Seid, Linkspartei Kreuzberg. Am 4. November 1989 wollte eine Großdemo auf dem Alexanderplatz den Sozialismus retten, oder auch nicht: »Ein andrer Sozialismus oder keiner!«. Wir sprechen über die Rolle der Kirche am Ende der DDR und der Sozialhelfer heute: »Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun!«


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