2003 war die erste Blockadeaktion vor dem Fliegerhorst Büchel. Für Bike for Peace war es die letzte Station der Friedensradfahrt Kaiserslautern-Ramstein-Saarbrücken-Trier-Spangdahlem-Büchel

Mach mit!

 

Die „offiziellen“ Atomwaffenstaaten (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) treffen sich am 29. und 30. Juni in Paris. Wie im letzten Jahr ruft die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, ICAN, zu einem globalen Aktionstag auf, und zwar im Vorfeld dieses Treffens.

So soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass immer noch keine Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen aufgenommen wurden.

Porträt: Kai Degenhardt.Uns erreichten seit den ersten Tagen der Aggression gegen Libyen eine Vielzahl von Stellungnahmen und Informationen, die wir im Nachfolgenden dokumentieren.

Macht Schluss mit den Kriegen! Dafür demonstrieren wir – auch mit unserer  Friedensradfahrt Berlin Kleinmühlingen vom 2. – 9. Juli.
Bike for Peace and New Energies erinnert an die Mahnung Albert Einsteins:

»Was für eine Welt könnten wir bauen,
wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt,
für den Aufbau einsetzten. 
Ein Zehntel der Energien, ein Bruchteil des Geldes wäre ausreichend,
um den Menschen aller Länder zu einem
menschenwürdigen Leben zu verhelfen
und die Katastrophe der Arbeitslosigkeit zu verhindern.«
(Albert Einstein – 1932)

 Deadly Dust SzenenfotoDeadly Dust Filmszene

Unter diesem Titel erschien in der Wochenzeitung "Unsere Zeit" vom 3. Juni ein sehr fundierter und gut recherchierter Artikel über den Einsatz von Uran-Munition. Der Autor Matthias Rode schildert die Auswirkungen der in Jugoslawien 1995 und 1999, in Afghanistan, im Irak (1992 und seit 2003) und jetzt in Libyen eingesetzten Munition: panzerbrechende Munition aus hochreinem Uran.

Logo You Get What You Pay For! 1 Kampfschiff Fregatte 125 = 650 Mio Euro = 9 Jahre Schule für 9 Mio. Kinder in Afghanistan.


Unter dieser Losung läuft seit dem weltweiten Aktionstag gegen Militärausgaben (12. April 2011) eine Aktion der Friedens­bewegung.


Weitere Infos | Erklärung (pdf-Datei)

Ein Arzt misst den Armumfang eines unterernährten Kindes in der Demokratischen Republik Kongo.

Wie alle Menschen satt werden können

Den Skandal, dass eine Milliarde Menschen hungern, prangert das Dossier der Zeitschrift Publik-Forum »Hunger im Überfluss« an und schreibt:  

»Jahrzehntelang haben Politiker und Unternehmer das Ende des Hungers versprochen. Wenn erst die Landwirte auf möglichst großen Plantagen mit allen (gen)technischen und chemischen Mitteln möglichst viele Nahrungsmittel produzierten und der freie Welthandel sie in alle Ecken der Erde liefere, dann, so hieß es, hätten alle genug zu essen. Doch diese Strategie hat sich als verhängnisvoller Irrweg erwiesen. Sie nutzt den Reichen, nicht den Hungernden. Dabei gibt es Alternativen.«

Goosch - déi Lénk reagierte auf die Aussagen von Premier Juncker in einem längeren Interview in der letzten Ausgabe von "der Spiegel". Inzwischen wurde bekannt gegeben, dass Griechenland die Häfen von Pirävolzus und Thessaloniki, die Post und manch anderes an öffentlichen Patrimonium versilbern will.

Hier der Text der Pressemitteilung von déi Lénk:
"Die europäische Union wird das Privatisierungsprogramm künftig so eng begleiten, als würden wir es selbst durchführen." Nicht mehr die gewählten Vertreter der Griechen, sondern Technokraten aus Brüssel sollen den Kurs in Athen bestimmen. Juncker befiehlt: jetzt wird der griechische Staat ausverkauft. Die Privatisierung soll auch nicht von der Regierung durchgeführt werden. Juncker würde es vielmehr begrüßen, dass das durch eine "regierungsunabhängige Privatisierungsagentur" tun sollte, "die auch mit ausländischen Experten besetzt ist". Doch nicht nur die griechische Regierung soll entmachtet werden. Auch die politische Opposition soll gleichgeschaltet werden. Originalton Juncker: "Regierung und Opposition sollten gemeinsam erklären, dass sie sich zu den Reformvereinbarungen mit der EU bekennen".
Die Äußerungen Junckers im "Spiegel" vom 23. Mai sind unerhört. Nie wurde mit einer solch brutalen Deutlichkeit geäußert, dass sowohl die Exekutive, wie auch die Legislative eines Landes mit bürgerlicher Demokratie ausgehebelt werden soll, um dort die Interessen des Finanzkapitals durch zu setzen. Jeder weiß inzwischen, dass aufgrund der zügellosen Spekulation auf der griechischen Staatsschuld, an der die Banken des Nordens satte verdienen, diese nicht mehr bezahlbar ist. Griechenland wird wenigstens einen Teil der Schuld kündigen müssen und die Banken werden auf die Rückzahlung dieses Teils verzichten müssen.
Die Arroganz mit der Juncker die Souveränität des griechischen Volkes in Frage stellt, ist bestürzend. Seine Äußerungen und seine Haltung werden zu einer berechtigten Wutreaktion in Griechenland führen. Der "große Europäer" fördert die Ausgrenzung der Länder des Südens und den Nationalismus in den Ländern des Nordens.


Deutschland ist Europameister bei den Rüstungsex­porten. Zu den Empfängern deutscher Waffen, Rüstungs­güter und Lizenzen zählen selbst Diktaturen und autoritäre Regime, die die Menschenrechte mit Füßen treten.

Diese Praxis widerspricht dem Sinn des Artikels 26 des Grundgesetzes. Darauf weist die Intiative Aktion Aufschrei hin. Die Initiative fordert von der Bundesregierung keine Waffenexporte zu genehmigen und schlägt eine Ergänzung des Artikels 26 vor: "Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter werden grundsätzlich nicht exportiert." Ihren Aufruf kann man online unterschreiben.

 

Verleihung des Aachener Friedenspreises 2011 an die Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Porträt: Tobias Pflüger.

Die Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) wird mit dem diesjährigen Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird am 1. September stattfinden.

IMI-Gründungsmitglied Tobias Pflüger, der seit Anfang an auch im Vorstand aktiv ist, war mehrere Jahre einer der Schirmherren der Friedensradfahrt Paris – Moskau.

Die us-amerikanische Frauen-Friedensbewegung, die Gruppe Codepink veröffentlichte am 2. Mai eine Stellungnahme zu der Erschießung des Führers der Terror-Organisation Al Quaida durch CIA-Agenten.

Maidemo 2011 Saarbrücken

Bei wunderschönem Radler-Wetter fuhren und marschierten in der ganzen Welt Millionen, in Deutschland hunderttausende für eine andere bessere Welt.
Leiharbeit, Kriege und soziale Ungerechtigkeit waren vielerorts die Themen.
Bike for Peace and New Energies war in Saarbrücken auf dem Tiblisser Platz mit der Ausstellung "5 Jahre Friedensradfahrt Paris Moskau, 2006 - 2010, Mit neuen Energien für den Frieden" vertreten.

 Gegen Leiharbeit

 Ausstellung 5 Jahre Friedensradfahrt Paris - Moskau

Atompilz über Hiroshima

Mit bewegenden Worten berichtet ein Hiroshima-Überlebender in der Frankfurter Rundschau über sein lebenslanges Leiden


»Man weiß ja nie, was mit Überlebenden passiert, die hohen Strahlendosen ausgesetzt waren. Ob sie nach wenigen Tagen erkranken oder gar nicht oder vielleicht erst ihre Nachkommen. Das Menschenexperiment von Hiroshima und Nagasaki läuft doch im Grunde genommen bis heute.«


Hideto Sotobayashi wurde am 1. November 1929 im japanischen Nagasaki geboren. Er wuchs in Hiroshima auf. Als am 6. August 1945 die US-Amerikaner eine Atombombe über der Millionenstadt abwarfen, saß Sotobayashi gerade in der Schule. Er und sein Vater überlebten, die Mutter starb.


Quelle: Frankfurter Rundschau
(Foto: Wikipedia)



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