Stürmischer Protest vor der von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar

Demonstrantinnen und Demonstranten mit blauen, roten und bunten Fahnen.

4.10.2012 | Am Mittwoch protestierte die Friedensbewegung »Ostermarsch Rhein-Ruhr« gegen die in Kalkar stationierte Nato-Kommando-Zentrale. Die Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz in Kalkar stand unter dem Thema »Nato plant Krieg von deutschem Boden«.


Friedenskonzert am 22.09.2012 in Bonn-Beuel

Plakat: Songs für den Frieden 

Ein Konzert unter dem Motto »Musik für den Frieden« findet am Samstag, den 22.09.2012 um 16:00 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) in der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel, Siegburger Straße 321, statt.


Der Eintritt ist Frei. Die Initiatoren, die Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) Bonn-Rhein-Sieg, sind mit dem bisherigen Verlauf des vorangegangenen Friedenssong-Wettbewerb 2012 zufrieden. Nahezu die Hälfte der zugelassenen 30 Songs sind speziell für den Wettbewerb getextet, komponiert und arrangiert worden. Vor allem überzeugt die Jury die Qualität der Kompositionen und der Texte. Die von der Jury ausgesuchten fünf besten Musiker und einige eingeladene Gäste werden das Konzert zu einem der Highlight der diesjährigen »Bonner Friedenstage« machen, die in der Zeit vom 18.09. bis 23.09.2012 durchgeführt werden.


Das Repertoire des Konzert ist weit gefächert und es wird eine Vielzahl von Genres geboten, von A cappella, Country, Folk, Liedermacher, Hip Hop bis Reggae. Zum Abschluss werden die Plätze der Sieger bekannt gegeben und die Preisgelder von insgesamt 2.300 Euro vergeben. Der Veranstalter rechnet mit etwa 300 Besuchern. Für Getränke und kleine Knabbereien während des Konzertes sorgt der schuleigene Cateringservice.


Dieter Riebe und Frans Valenta
Quelle: DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg 

Programm der Bonner Friedenstage

Teufelszeug endlich beseitigen

Zwei Plakate: 1. Atomwarnzeichen mutiert zum Strahlenmonster. 2. Schrifttafel mit japanischen Antiatomlosungen mit deutscher Übersetzung.

67 Jahre nach den Atom­bom­ben­ab­wür­fen auf Hiro­shi­ma und Na­ga­sa­ki la­gern noch im­mer über 20.000 Atom­spreng­köp­fe auf un­se­rem Pla­ne­ten mit einer Zer­stö­rungs­ge­walt, die 900.000 Mal so groß ist wie die Hi­ro­shi­ma-Bom­be. US-Prä­si­dent Oba­mas Re­den von Prag und Kai­ro haben uns dem Ziel ato­ma­rer Ab­rüs­tung lei­der nur atmo­sphä­risch und psy­cho­lo­gisch nä­her ge­bracht.

Statt mehr als 20 Jahre nach Ende des Ost- West Konfliktes dieses Teufelszeug endlich zu beseitigen, wird bei allen offiziellen Atomwaffenstaaten und bei den »Nachzüglern« Israel, Indien, Pakistan und Nord-Korea modernisiert; neue bessere, genauere Sprengköpfe, neue Trägersysteme, Flugzeuge, U‑Boote. Die Proliferationsgefahr steigt. Weitere Regionalmächte können bald »die Bombe« anstreben und ein neues nukleares Wettrüsten anheizen.

ZDF-History mit Guido Knopp

  Bild aus Vorspann zum Video »Israels Atombombe«.


Sen­dung vom Frei­tag, 7. Sep­tem­ber, 17:45 Uhr in 3sat


 Es ist das am schlechtesten gehütete Geheimnis der Welt, ein Tabu und zugleich Druckmittel im weltpolitischen Machtpoker: Israels Atomwaffenprogramm. Nach Schätzung von Experten besitzt das Land mehrere hundert hochmoderne nukleare Sprengköpfe. Doch keine internationale Aufsichtsbehörde überwacht das Programm, kein Kontrollvertrag reguliert die Aufrüstung. Israelis, die ihr Wissen darüber preisgeben, riskieren hohe Haftstrafen wie etwa der Wissenschaftler Mordechai Vanunu, der 1985 die Existenz des bis dahin geheim gehaltenen Nuklearforschungsprogramms und damit die atomare Bewaffnung des Landes aufdeckte. Israel scheint auf die abschreckende Wirkung seiner Vernichtungswaffen zu setzen – wie jüngst im Konflikt mit dem Iran. Doch würde es Israel tatsächlich wagen, nukleare Waffen einzusetzen? Wie konnte Israel ein solches Atomarsenal aufbauen? Welche Rolle spielen Europa und die USA dabei?


Die »ZDF-History«-Dokumentation rekonstruiert die Geschichte der israelischen Atombombe. In der ZDF Mediathek zu sehen.

 Quelle: http://www.3sat.de
Foto: aus Video Vorspann


 

DFG-VK Fahrradaktion bei youtube

Atomwaffenfrei 2012 – Fahrradaktion in Erftstadt-Lechenich

Atomwaffenfrei-Radler auf dem Markt in Erftstadt-Lechenich.

Auf dem You­Tube-Kanal der DFG-VK Bonn Rhein-Sieg ist jetzt der komplette Film zur Fahrradaktion »Atomwaffenfrei – jetzt!« in Erftstadt-Lechenich vom Pfingstmontag zu sehen.


Um den Film in einem Stück anzuschauen, einfach den oberen Button »Alle wiedergeben« anklicken. Es erscheint ein Fenster mit einer chronologischen Übersichtsleiste der Einzelfilme unter dem Videofenster. Die Clips werden automatisch miteinander verknüpft.


Birgit




ZgK Heft 34 – Antikriegstag 1. September 2012

Logo: Zerbochenes Gewehr »Zeitung gegen den Krieg«. 

Zum Antikriegstag, dem 1. September 2012, erscheint eine neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg – ZgK.

Es handelt sich um die 34. Ausgabe seit Gründung der Antikriegszeitung im April 1999 inmitten des Kosovo-Kriegs. Diese Ausgabe geht am Freitag, dem 24. August 2012, in den Vertrieb. Sie sollte damit, wenn rechtzeitig bestellt, vor Ort bei allen Aktivitäten um den Antikriegstag herum einsetzbar sein.

Quelle: DFG-VK

Button: Drei U-Boot-Silhouetten in den Farben schwarz-rot-gold, Aufschrift: »Stop!«.

E-Mail-Aktion an Angela Merkel


Mit der Lieferung eines atomwaffenfähigen U-Boots an Israel verstößt Deutschland gegen internationale Verpflichtungen und eigene Regeln.

Der Export von Rüstungsgütern an Länder, die in bewaffnete Konflikten verwickelt sind, ist in Deutschland untersagt. Darüber hinaus sollen keine Waffen geliefert werden, die einen bestehenden Konflikt verschärfen könnten.


Kundgebung am Friedensmahnmal


Mahnmal, Blühender Kirschbaum und Regenbogen-FriedensfahnenWie in jedem Jahr lädt die Friedensinitiative Beuel gemeinsam mit DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg und IPPNW Rhein-Sieg zu einer Kundgebung am Hiroshima-Tag ein:


Montag, den 6. August 2012, um 18:00 Uhr
am Friedensmahnmal in Bonn-Beuel

direkt am Rhein, südlich der Kennedybrücke, Nähe Brückenforum und »Rheinlust«, Rheinaustraße 134


Es wird der Toten des ersten Einsatzes einer Atombombe gedacht (1945 auf die japanische Stadt Hiroshima). Neben den mitgebrachten Blumen der TeilnehmerInnen, die zum Friedenszeichen gelegt werden, werden in diesem Jahr auch Hunderte gefalteter Kraniche auf den fürchterlichen Atomtod und die Forderung nach Abschaffung der Atomwaffen hinweisen.



Zahlreiche Beueler Schülerinnen und Schüler sowie weitere interessierte junge und ältere Menschen haben in den letzten Wochen mit ihrer Faltarbeit dazu beigetragen und sich dabei gedanklich mit dem Geschehen und den Schlussfolgerungen auseinander gesetzt.



Das Gedenken wird verbunden mit der Mahnung und Forderung »Atomwaffen weltweit abschaffen«.

Zum Anteil der Massenmedien an der perversen »Normalisierung« des Krieges

Picasso-Friedenstaube.

In Umfragen spricht sich eine große Mehrheit der Bevölkerung gegen die Beteiligung der Bundeswehr an den Kriegen nach 1989/90 aus. Gleichzeitig geben jedoch ca. 90% der WählerInnen den Parteien ihre Stimme, die deutsche Beteiligung an militärischer Gewalt an der Seite von NATO-Bündnisspartnern als Gebot der Humanität verteidigen. Wie kann man diesen anscheinenden Widerspruch verstehen?

Der Medienanalytiker Jürgen Link zeigt in seinem Vortrag, wie die bild- und sprachmächtigen Massenmedien dazu beitragen, dass die zerstörerischen Auswirkungen militärischer Interventionen für die Menschen und das menschliche Zusammenleben »unsichtbar« werden. Das Bewusstsein von der verfassungs- und völkerrechtlichen A-Normalität von Krieg wird durch Sprachregulierung, Bild- und Faktenauswahl unmerklich »zum Verschwinden gebracht«. Wie können wir dieser »Normalisierung des Krieges« widerstehen?


Logo: friedensfestival berlin.

Für kleine und große Weltverbesserer


8. bis 17. Juni 2012

Alexanderplatz


Mitgestalten – kreativ sein – den Menschenrechten eine Stimme geben


»Frieden« hört sich für Manchen so aufregend an, wie »Gesundheitschuhe«. Das ändert sich bei persönlicher Betroffenheit, und wenn die ersten Särge in der Heimat eintreffen. Doch dann ist es zu spät, denn der eine Krieg hat den nächsten schon geboren. Fast unbeachtet fristen derweil drei Viertel der Weltbevölkerung ein Leben in völlig unnötigem Elend, denn ihre Schicksale finden auf der Agenda der großen und wichtigen WortführerInnen dieses Planeten keinen Platz. Längst ist die Armut mit allen Folgen ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Tendenz steigend. [mehr]


Aktion soll Export deutscher Kampfpanzer nach Saudi-Arabien verhindern

Straßenszene, im Hintergrund Plakat: »Belohnung 25 000 Euro«.

update: 

Zweite Eigentümerin der Panzerschmiede wendet sich öffentlich vom Saudi-Arabien-Deal ab! +++ Wichtigster Eigentümer von Krauss-Maffei Wegmann klagt gegen Kunstprojekt. +++ Spenden dringend benötigt! +++ Der Versuch, die Eigentümer von KMW ins Gefängnis zu bringen, muss eingestellt werden. +++ Waffenexperte Andrew Feinstein: »Die Verantwortlichen in der Waffenindustrie sollen nachts nicht mehr ruhig schlafen dürfen!« [Aus dem Newsticker]


 Ein Künstlerkollektiv »Zentrum für politische Schönheit« hat am Berliner Alexanderplatz ein zehn Meter langes Plakat angebracht. In Wildwest-Typografie steht darauf geschrieben: »Belohnung 25 000 Euro. Wer hat Informationen, die zur Verurteilung dieser Menschen führen?«.


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