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Zitat

»Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzen. Ein Zehntel der Energien, ein Bruchteil des Geldes wäre hinreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen und die Katastrophe der Arbeitslosigkeit zu verhindern«

Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger

Redaktion

Pete Seeger mit Banjo.

»There is hope for the world«

Im Al­ter von 94 Jah­ren starb am 27. Ja­nu­ar 2014 der Sän­ger und Frie­dens­ak­ti­vist Pe­te See­ger.

­Die Frie­dens­be­we­gung trau­ert um ei­nen Men­schen, der wie kein an­de­rer die Men­schen auf­ge­rüt­telt und er­mun­tert hat, ge­gen Krieg und Un­ge­rech­tig­keit ak­tiv zu wer­den. Von den Re­gie­run­gen und Be­hör­den schi­ka­niert, ins Ge­fäng­nis ge­wor­fen, von den Ra­dio­sta­tio­nen boy­kot­tiert, schrieb sich Pe­te See­ger mit sei­nen Lie­dern in die Ge­schich­te der Be­we­gun­gen der Men­schen weit über sein Hei­mat­land hin­aus ein.

Ein be­we­gen­der Do­ku­men­tar-Film »The power of song« schil­dert sein Le­ben:  youtube Video

Vor ei­nem knap­pen Jahr brach­ten ihm Sands Fa­mi­ly, Bru­ce Springs­teen und Jo­an Ba­ez vor tau­sen­den Zu­schau­ern ein Ge­burts­tags­ständ­chen:  youtube Video

Good bye Pete, Thank you!

GrAPO statt GroKo

konstantin wecker cc unibrennt

Es wird Zeit für ei­ne Gro­ße Au­ßer­par­la­men­ta­ri­sche Op­po­si­ti­on (GrA­PO). Als Re­ak­ti­on auf die ge­fähr­li­che Macht­kon­zen­tra­ti­on in den Hän­den ei­nes neo­li­be­ra­len Kar­tells aus Uni­on, SPD und Wirt­schaft hat Kon­stan­tin We­cker ne­ben an­de­ren In­itia­to­ren die­sen Auf­ruf ver­fasst.


Die Gro­ße Ko­ali­ti­on aus CDU/CSU und SPD ba­siert auf ei­nem Wort­bruch. Der Po­li­tik­wech­sel wur­de ver­hin­dert, das Ver­spre­chen der SPD-Füh­rung, An­ge­la Mer­kel als Kanz­le­rin ab­zu­lö­sen, er­wies sich als Wahl­be­trug. Das neo­li­be­ra­le Bünd­nis aus Uni­on, SPD und Wirt­schaft spal­tet und po­la­ri­siert die Ge­sell­schaft. Die Markt­wirt­schaft be­fin­det sich in ih­rer bis­her schärfs­ten Kri­se. Die Men­schen in den Län­dern der Eu­ro­päi­schen Uni­on lei­den un­ter ei­ner be­drü­cken­den Mi­se­re. Al­lei­ne in Deutsch­land wer­den 16 Mil­lio­nen Ar­me und Aus­ge­grenz­te ge­zählt. Uni­on und SPD ver­harm­lo­sen die­se Rea­li­tät als Miss­stand. Im Ko­ali­ti­ons­ver­trag ver­wei­sen sie auf wirt­schaft­li­che Rah­men­da­ten, die ei­ne hei­le Welt sug­ge­rie­ren. Doch die schein­ba­ren Er­fol­ge neo­li­be­ra­ler Po­li­tik un­ter Schrö­der und Mer­kel ste­hen in kras­sem Ge­gen­satz zur De­mon­ta­ge der So­zi­al­sys­te­me. Der Zu­sam­men­hang zwi­schen ex­or­bi­tant wach­sen­dem Reich­tum We­ni­ger und gras­sie­ren­der Ar­mut wird ge­leug­net. »Wei­ter so!« ist die De­vi­se der Gro­ßen Ko­ali­ti­on. – Wachs­tum um je­den Preis ist das er­klär­te Ziel, ihm wer­den Mensch und Na­tur in al­len Po­li­tik­fel­dern un­ter­ge­ord­net.



Was pas­siert in Af­gha­nis­tan, wenn die west­li­chen Trup­pen im kom­men­den Jahr das Land ver­las­sen? Ex­per­ten be­fürch­ten, dass die Ta­li­ban wie­der stark an Ein­fluss und Macht ge­win­nen wer­den und so Af­gha­nis­tan das­sel­be Schick­sal wie dem Irak droht.

Trügerischer Frieden

Karikatur: Karzai balanciert Käfig mit Friedenstaube.


Am 1. Ja­nu­ar 2015 wird Af­gha­nis­tan, nach­dem es sich von den Be­sat­zern der USA und NATO ver­ab­schie­det hat, wie­der zum sou­ve­rä­nen Staat wer­den. Gleich­wohl wur­den die Zie­le des Af­gha­nis­tan­kriegs, der als Ant­wort auf die ter­ro­ris­ti­schen An­grif­fe von »9/11« be­gon­nen wur­de, nicht er­reicht. Wäh­rend der 13 Jah­re wäh­ren­den Be­sat­zung ist es nicht ge­lun­gen, ei­nen sta­bi­len Staat zu schaf­fen, was in ei­ner Fort­set­zung des Bür­ger­kriegs und Cha­os re­sul­tie­ren könn­te.


DFG-VK fordert den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland

 

Demonstranten mit Friedensfahnen.

Auch über 60 Jah­re nach den Atom­bom­ben­ab­wür­fen auf Hi­ros­hi­ma und Na­gasa­ki ist die Mensch­heit von tau­sen­den von Atom­waf­fen be­droht. In über 2000 Atom­waf­fen­test wur­den seit­her die­se schreck­li­chen Waf­fen im­mer wei­ter ent­wi­ckelt.

 

Auch in der Bun­des­re­pu­blik la­gern nach wie vor us-ame­ri­ka­ni­sche Atom­waf­fen in Bü­chel, zum Ein­satz durch die Bun­des­luft­waf­fe be­stimmt.

 

1996 hat der In­ter­na­tio­na­le Ge­richts­hof in Den Haag fol­gen­de Fest­stel­lung ge­trof­fen: «Ei­ne An­dro­hung oder An­wen­dung von Ge­walt mit­tels Atom­waf­fen, die im Wi­der­spruch zu Ar­ti­kel 2 Ab­satz 4 der Char­ta der Ver­ein­ten Na­tio­nen steht und al­le For­de­run­gen in Ar­ti­kel 51 nicht er­füllt, ist un­recht­mä­ßig». Doch heu­te ar­bei­tet man in den USA an neu­en sogenannten Mi­ni-Nu­kes und im­mer neue Staa­ten ent­wi­ckeln Atom­waf­fen.

 

100 Jahre Weltkriege –
100 Jahre Friedensbewegung:
Umbrüche und Kontinuität

 

Programm zum 20. Friedenspolitischen Ratschlag

Uni Kassel: 7. und 8. Dezember 2013

«Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.»

(George Santayana, 1905)

 

Saal mit Kongressteilnehmern, Podium, dahinter Transparent: »Universität Kassel Friedensratlschlag«.

 

Im kom­men­den Jahr jährt sich zum 100s­ten Mal der Be­ginn des Ers­ten Welt­kriegs – An­lass für uns, das Jahr­hun­dert der Ka­ta­stro­phen und Ex­tre­me zu be­sich­ti­gen, his­to­ri­sche Kon­ti­nuitäten und Um­brüche zu ana­ly­sie­ren und die Per­spek­ti­ven der Mensch­heit im 21. Jahr­hun­dert aus frie­dens­po­li­ti­scher Sicht zu dis­ku­tie­ren. Da­bei ge­ra­ten ne­ben der His­to­rie die dra­ma­ti­schen Ge­scheh­nis­se der Ge­gen­wart und die alar­mie­ren­den Zu­kunfts-Trends in den Blick. Der Kli­ma­wan­del, der Raub­bau an den end­li­chen Res­sour­cen, die zu­neh­men­de Kluft zwi­schen Arm und Reich, die un­mensch­li­che Bekämp­fung von Flücht­lin­gen, die Aus­spähung der Bevölke­rung durch in- und ausländi­sche Ge­heim­diens­te und die Per­fek­tio­nie­rung der Mi­litärap­pa­ra­te (z.B. Droh­nen) sind nur ei­ni­ge Bei­spie­le. Frie­dens­wis­sen­schaft und Frie­dens­be­we­gung brau­chen dar­auf Ant­wor­ten.

 

Krieg beginnt im Rheinland


Demonstranten mit Fahnen.

Am 3. Ok­to­ber de­mons­trier­ten 150 Frie­dens­ak­ti­vis­tIn­nen ge­gen die NA­TO-Kom­man­do­zen­tra­le in Kal­kar.


Nach ei­nem fet­zi­gen, ro­cki­gen Auf­takt durch »Fres­ga­mes« griff Wil­fried Por­wol (DfG-VK Kle­ve) das sa­ti­ri­sche Schrei­ben der »Luft­waf­fe« auf, das die Bürger von Kle­ve auf ei­ne Su­per Me­ga Rea­li­ty Ga­me-Sta­ti­on, einen Frei­zeit­knüller für Zi­vi­lis­ten auf­merk­sam mach­te:


Der Tod kommt aus Deutschland

Bike for Peace vor der Air-Base Ramstein

 

 

22. September 2013 | Die U.S. Air Ba­se Ram­stein in der West­pfalz ist das zen­tra­le Waf­fen­la­ger für al­le völ­ker­rechts­wid­ri­gen An­grif­fe der U.S. Air Force in Eu­ro­pa, in Afri­ka und im Na­hen und Mitt­le­ren Os­ten. Auf der Air Ba­se Ram­stein wer­den Bom­ben und Ra­ke­ten für al­le US-Kriegs­schau­plät­ze be­reit­ge­hal­ten.

 

Porträt Uri Avnery

Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich


Uri Av­ne­ry ver­tritt seit 1948 die Idee des is­rae­lisch-pa­läs­ti­nen­si­schen Frie­dens und die Ko­exis­tenz zwei­er Staa­ten: des Staa­tes Is­rael und des Staa­tes Pa­läs­ti­na, mit Je­ru­sa­lem als ge­mein­sa­mer Haupt­stadt. Uri Av­ne­ry schuf ei­ne Welt­sen­sa­ti­on, als er mit­ten im Li­ban­on­krieg (1982) die Front über­quer­te und sich als ers­ter Is­rae­li mit Jas­sir Ara­fat traf. Er stell­te schon 1974 die ers­ten ge­hei­men Kon­tak­te mit der PLO-Führung her.


Weltfriedenstag oder Antikriegstag

Friedenstaube und Olivenzweig vor Weltkugel.


Für den Ge­denk­tag gibt es drei ver­schie­de­ne Ter­mi­ne:

  • 1. Sep­tem­ber, in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land seit 1966
  • 1. Ja­nu­ar, in der ka­tho­li­schen Kir­che seit 1968
  • 21. September, der »Internationale Tag des Friedens« der Vereinten Nationen (UNO) seit 1981.


Gegen die Etablierung von Drohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung

 Grafik: Verschiedene Drohnentypen als Silhouetten vor blauem Hintergrund.

DROHNEN-KAMPAGNE

Aufruf »Stoppt die klammheimliche Entscheidung zu Bundeswehr‑Kampfdrohnen!«

Das aus zahl­rei­chen Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen be­ste­hen­de Bünd­nis der Droh­nen-Kam­pa­gne weist deut­lich dar­auf hin, dass be­reits jetzt und un­ter Aus­schluss der Öf­fent­lich­keit wich­ti­ge Fak­ten hin­sicht­lich der An­schaf­fung von Kampf­droh­nen für die Bun­des­wehr ge­schaf­fen wer­den. Da­rüber hin­aus teilt das Bünd­nis mit, dass der Ap­pell »Kei­ne Kampf­droh­nen« nun von meh­re­ren Par­tei­en auf Bun­des­vor­stands-Ebe­ne un­ter­stützt wird.



Weitere Informationen der Drohnen-Kampagne




Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz

DVD-Hülle: »Mut zum Leben«.

Ein Film über Mut, Widerstand und die unzerstörbare Würde des Menschseins


mit Greta Klingsberg, Esther Bejarano, Yehuda Bacon und Éva Fahidi

von Thomas Gonschior und Christa Spannbauer

Unter Mitwirkung von Konstantin Wecker (Konzertausschnitt und Gespräch)


Lief am 10.06.2013 um 23:25 Uhr in 3sat (45 Minuten Fassung) inzwischen auf DVD (Langfassung)


 
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