Unsere Friedens-CD

Unterstützt die Friedensradfahrt – kauft die Friedens-CD
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Zitat

»Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzen. Ein Zehntel der Energien, ein Bruchteil des Geldes wäre hinreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen und die Katastrophe der Arbeitslosigkeit zu verhindern«

Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger

Redaktion

Picasso-Grafik: Mädchen mit Taube.

Appell für Frieden

Gemeinsam für Frieden – Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zu Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe

Auf der Aktionskonferenz der Friedensbewegung am 11.10.2014 im DGB Haus in Hannover wandten sich die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Bürgerinnen und Bürger mit dem Appell: Unterstützt die Aktionen der Friedensbewegung gegen die Kriege und die weitere Aufrüstung.

Musikerin und Zuhörer vor Projektionswand mit Hiroshima-Bild.

Der Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki organisierte am 26. August 2014 im Kölner Domforum

Nachdenkliche Lesungen mit Musik und Bildern

 

Die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Fu­kus­hi­ma hat die un­kon­trol­lier­ba­ren Ge­fah­ren der ex­tre­men Ri­si­ko­tech­no­lo­gie vor Au­gen ge­führt. Der Schre­cken über die Atom­bom­ben­ab­wür­fe auf Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki ge­rät dar­über fast in Ver­ges­sen­heit. Es scheint, als sei es nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie auch ein­zu­set­zen. Der Ar­beits­kreis Hi­ro­shi­ma-Na­ga­sa­ki im Köl­ner Frie­dens­fo­rum ruft zur Wach­sam­keit ge­gen­über den ato­ma­ren Be­dro­hun­gen auf und lädt zum Le­sen, Be­trach­ten und Nach­den­ken ein.

 

Text und Foto: Klaus Müller
Quelle: Kulturvereinigung.de


Fotos, Texte und Bilder


Gedenk-Veranstaltung am Dom, 6. August 2014

 

 Kundgebungsteilnehmerinnen mit Transparenten, »Atombomben raus!«, und Regenbogen-Friedensfahne »PACE«.

An be­stimm­ten Ge­denk­ta­gen, wie dem 6. Au­gust, he­ben nur we­ni­ge den Zei­ge­fin­ger mah­nend. »Es scheint nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie ein­zu­set­zen«, in­for­miert das Köl­ner Frie­dens­fo­rum an die­sem Tag in ei­nem Fly­er. Der Tag soll wie­der er­in­nern an die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki 1945, die ein ver­strahl­tes Le­ben hin­ter­ließ, aber auch an die ato­ma­re Un­fall­se­rie im Kern­kraft­werk Fu­kus­hi­ma 2011.

 

6. August 1945 – Atombombe auf Hiroshima

Mehr als ein Gedenktag

 Menschen, stehend, sitzend, knieend, vor dem Dom mit Transparenten und Plakaten.

»Atom­waf­fen ab­schaf­fen« lau­tet die ein­zig rich­ti­ge Ko­nse­quenz aus den schreck­li­chen Fol­gen des Ein­sat­zes die­ser Waf­fe. Ei­ne For­de­rung, die seit 69 Jah­ren un­ein­ge­löst ge­blie­ben ist. Im Ge­gen­teil: Atom­waf­fen wur­den und wer­den ver­mehrt, wei­ter­ent­wi­ckelt, »mo­der­ni­siert« – und es wird bis auf den heu­ti­gen Tag an ih­rer Her­stel­lung ver­dient.

 

Friedensbewegte mit Fahnen und Transparenten: »Warum unterstützt die deutsche Politik ukrainische Nazis?«, »Friedensforum Düsseldorf«, »Stoppt die NATO«.Mahnwache in Düsseldorf

 

31. Mai 2014 | Vor Tau­sen­den von fla­nie­ren­den Pas­san­ten wur­de in Düs­sel­dorf am Hein­rich-Hei­ne-Platz, dem Ein­gang zur Düs­sel­dor­fer Alt­stadt, ge­gen den Krieg in der Ukrai­ne pro­tes­tiert. Kurt Ben­der ana­ly­sier­te als Ver­tre­ter des Frie­dens­fo­rums in pa­cken­der Form die mör­de­ri­sche Si­tua­ti­on und die Mit­ver­ant­wor­tung der Bun­des­re­gie­rung. Zahl­rei­che Flug­blät­ter, die den Auf­ruf des Frie­dens­ratschla­ges auf­ge­grif­fen hat­ten, wur­den an die Alt­stadt-Besu­cher ver­teilt. Eben­so von der DFG-VK, die 100 Jah­re nach dem Ers­ten Welt­krieg für die Frie­dens-Fahr­rad-Stern­fahrt vom 9. bis 17. Au­gust nach Ber­lin warb.

 

Text: Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorge

 


Weitere Bilder


 

Bike for Peace am Denkmal »Erde« in Belarus.

100 Au­to­ren, Mu­si­ker, Bil­den­de Künst­ler, Wis­sen­­schaft­ler, Ju­ris­ten, Ärz­te, Theo­lo­gen, Ge­werk­schaf­ter und Frie­dens­ak­ti­vis­ten wen­den sich mit ei­nem drin­gen­den Ap­pell an Po­li­tik und Öf­fent­lich­keit

 

Berlin/Kassel, 20. Mai 2014 | Aus Sor­ge um den Frie­den in der und um die Ukrai­ne ha­ben sich zahl­rei­che Bür­ger mit ei­ner Er­klä­rung an Bun­des­re­gie­rung, Par­la­ment und Öf­fent­lich­keit ge­wandt. »Las­sen Sie nicht zu, dass der Kampf um die Ukrai­ne zu ei­nem Stell­ver­tre­ter­krieg zwi­schen ›dem Wes­ten‹ und Russ­land es­ka­liert!«, hei­ßt es dar­in.

 

Porträt Konstantin Wecker.

Unerträglich verlogen


Konstantin Wecker schreibt auf seiner Internetseite, wir dokumentieren:


Lie­be Freun­de,

Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel hat Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin vor­ge­wor­fen, mit der »un­ak­zep­ta­blen rus­si­schen In­ter­ven­ti­on auf der Krim ge­gen das Völ­ker­recht ver­sto­ßen zu ha­ben«. Recht so, Frau Mer­kel.


Unser Friedensfreund Ulli Thiel ist tot

Von ihm stammt das Motto: »Frieden schaffen ohne Waffen«


Ulli Thiel vor blauer Fahne mit Friedenstaube.


Er starb nach län­ge­rer Krank­heit in sei­nem Haus in Karls­ru­he. Ul­li Thiel war sein gan­zes Le­ben für den Frie­den ak­tiv. Sei­ne grö­ß­te Tat war si­cher­lich die Verwirklichung seine Idee, 1983 ei­ne Men­schen­ket­te von Stutt­gart nach Ulm zu or­ga­ni­sie­ren, um ge­gen die neu­en ame­ri­ka­ni­schen Atom­ra­ke­ten Pers­hing und Crui­se Mis­si­le zu de­mons­trie­ren. 400.000 Men­schen nah­men an die­ser längs­ten Men­schen­ket­te in der deut­schen Ge­schich­te teil.


Ul­li Thiel knüpf­te auch die Kon­tak­te von Bike for Peace mit den fran­zö­si­schen Frie­dens­freun­dIn­nen in Ver­dun. Seit 2000 hal­fen Therè­se und Jean­ma­rie Mer­cy die Frie­dens­rad­fahr­ten Ver­dun – Ram­stein und Pa­ris – Mos­kau zu or­ga­ni­sie­ren, zu­letzt im Jahr 2013. Er selbst or­ga­ni­sier­te meh­re­re Ma­le die »Tour de Frie­den« von Karls­ru­he nach Pforz­heim. Der Os­ter­marsch in Stutt­gart wird am kom­men­den Sams­tag an Ul­li Thiel er­in­nern.


Fahrradtour zum Jubiläum

Grafik:Vom Kölner Dom nach Konstanz, stilisierte Radler, Schmetterlinge und ein Baum.

An­läss­lich sei­nes 100-jäh­ri­gen Be­ste­hens or­ga­ni­siert der In­ter­na­tio­na­le Ver­söh­nungs­bund / Deut­scher Zweig ei­ne Frie­dens-Rad­tour von Köln nach Kon­stanz.

 

Termin:

19.07.2014 bis 31.07.2014

 

 



 

Europakarte mit vergrößertem Ausschnitt des Gebietes Tschernobyl - Kiew.

Krieg kommt von kriegen –

nicht nur auf der Krim


In dem AZ-Ar­ti­kel »Kampf um die Krim« hei­ßt es: »Die Schwarz­meer-Halb­in­sel wird zum neu­en Kon­flikt­herd«. Aber wor­um geht es in dem Ukrai­ne-Kon­flikt wirk­lich?


­Die Ukrai­ne war das ers­te Land der Welt, das ei­nen ato­ma­ren Su­per­gau in Tscher­no­byl 1986 ver­kraf­ten muss­te. Da­mals hal­fen ihr bei der Be­wäl­ti­gung und bei dem »Tscher­no­byl-Sar­ko­phag-Bau« so­gar noch über 600.000 zwangs­ver­pflich­te­te UdSSR Sol­da­ten. Laut di­ver­sen In­ter­views von Mi­cha­el Gor­bat­schow war vor al­lem die­ser AKW-Su­per­gau der »Sarg­na­gel für das so­wje­ti­sche Ge­sell­schafts-Sys­tem«.


Grafik: Landkarte Saarland mit Friedenstaube: »FriedensNetz Saar«.

»1914 - 2014 – Nix da­zu­ge­lernt?!«

Os­ter­marsch Saar am Os­ter­sams­tag, 19. April 2014


Lie­be Frie­dens­freun­din­nen und Frie­dens­freun­de!

Vor hun­dert Jah­ren wur­den die Völ­ker Eu­ro­pas in den Ers­ten Welt­krieg ge­hetzt. Al­les nur Ge­schich­te? Wir se­hen mit Sor­ge, dass sich die Ge­gen­sät­ze zwi­schen den Welt­mäch­ten ver­schär­fen, dass Na­tio­na­lis­mus und Frem­den­feind­lich­keit wie­der zu­neh­men, dass auch mit deut­scher Be­tei­li­gung Krie­ge um Roh­stof­fe und Ein­fluss ge­führt wer­den. Nun soll auch die Bun­des­wehr mit Kampf­droh­nen aus­ge­rüs­tet wer­den. Die Bun­des­wehr soll noch öf­ter in Schu­len für sich wer­ben dür­fen. Grün­de ge­nug, um auch in die­sem Jahr ei­nen Os­ter­marsch im Saar­land vor­zu­be­rei­ten.


 
deenfrjaru