Unsere Friedens-CD

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Zitat

»Radfahrer sind die einzigen sympathischen Leisetreter.«
Ernst Schröder, (1905-1994)
Schauspieler und Regisseur

Redaktion

ZgK Heft 34 – Antikriegstag 1. September 2012

Logo: Zerbochenes Gewehr »Zeitung gegen den Krieg«. 

Zum Antikriegstag, dem 1. September 2012, erscheint eine neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg – ZgK.

Es handelt sich um die 34. Ausgabe seit Gründung der Antikriegszeitung im April 1999 inmitten des Kosovo-Kriegs. Diese Ausgabe geht am Freitag, dem 24. August 2012, in den Vertrieb. Sie sollte damit, wenn rechtzeitig bestellt, vor Ort bei allen Aktivitäten um den Antikriegstag herum einsetzbar sein.

Quelle: DFG-VK

Button: Drei U-Boot-Silhouetten in den Farben schwarz-rot-gold, Aufschrift: »Stop!«.

E-Mail-Aktion an Angela Merkel


Mit der Lieferung eines atomwaffenfähigen U-Boots an Israel verstößt Deutschland gegen internationale Verpflichtungen und eigene Regeln.

Der Export von Rüstungsgütern an Länder, die in bewaffnete Konflikten verwickelt sind, ist in Deutschland untersagt. Darüber hinaus sollen keine Waffen geliefert werden, die einen bestehenden Konflikt verschärfen könnten.


Kundgebung am Friedensmahnmal


Mahnmal, Blühender Kirschbaum und Regenbogen-FriedensfahnenWie in jedem Jahr lädt die Friedensinitiative Beuel gemeinsam mit DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg und IPPNW Rhein-Sieg zu einer Kundgebung am Hiroshima-Tag ein:


Montag, den 6. August 2012, um 18:00 Uhr
am Friedensmahnmal in Bonn-Beuel

direkt am Rhein, südlich der Kennedybrücke, Nähe Brückenforum und »Rheinlust«, Rheinaustraße 134


Es wird der Toten des ersten Einsatzes einer Atombombe gedacht (1945 auf die japanische Stadt Hiroshima). Neben den mitgebrachten Blumen der TeilnehmerInnen, die zum Friedenszeichen gelegt werden, werden in diesem Jahr auch Hunderte gefalteter Kraniche auf den fürchterlichen Atomtod und die Forderung nach Abschaffung der Atomwaffen hinweisen.



Zahlreiche Beueler Schülerinnen und Schüler sowie weitere interessierte junge und ältere Menschen haben in den letzten Wochen mit ihrer Faltarbeit dazu beigetragen und sich dabei gedanklich mit dem Geschehen und den Schlussfolgerungen auseinander gesetzt.



Das Gedenken wird verbunden mit der Mahnung und Forderung »Atomwaffen weltweit abschaffen«.

Zum Anteil der Massenmedien an der perversen »Normalisierung« des Krieges

Picasso-Friedenstaube.

In Umfragen spricht sich eine große Mehrheit der Bevölkerung gegen die Beteiligung der Bundeswehr an den Kriegen nach 1989/90 aus. Gleichzeitig geben jedoch ca. 90% der WählerInnen den Parteien ihre Stimme, die deutsche Beteiligung an militärischer Gewalt an der Seite von NATO-Bündnisspartnern als Gebot der Humanität verteidigen. Wie kann man diesen anscheinenden Widerspruch verstehen?

Der Medienanalytiker Jürgen Link zeigt in seinem Vortrag, wie die bild- und sprachmächtigen Massenmedien dazu beitragen, dass die zerstörerischen Auswirkungen militärischer Interventionen für die Menschen und das menschliche Zusammenleben »unsichtbar« werden. Das Bewusstsein von der verfassungs- und völkerrechtlichen A-Normalität von Krieg wird durch Sprachregulierung, Bild- und Faktenauswahl unmerklich »zum Verschwinden gebracht«. Wie können wir dieser »Normalisierung des Krieges« widerstehen?


Logo: friedensfestival berlin.

Für kleine und große Weltverbesserer


8. bis 17. Juni 2012

Alexanderplatz


Mitgestalten – kreativ sein – den Menschenrechten eine Stimme geben


»Frieden« hört sich für Manchen so aufregend an, wie »Gesundheitschuhe«. Das ändert sich bei persönlicher Betroffenheit, und wenn die ersten Särge in der Heimat eintreffen. Doch dann ist es zu spät, denn der eine Krieg hat den nächsten schon geboren. Fast unbeachtet fristen derweil drei Viertel der Weltbevölkerung ein Leben in völlig unnötigem Elend, denn ihre Schicksale finden auf der Agenda der großen und wichtigen WortführerInnen dieses Planeten keinen Platz. Längst ist die Armut mit allen Folgen ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Tendenz steigend. [mehr]


Aktion soll Export deutscher Kampfpanzer nach Saudi-Arabien verhindern

Straßenszene, im Hintergrund Plakat: »Belohnung 25 000 Euro«.

update: 

Zweite Eigentümerin der Panzerschmiede wendet sich öffentlich vom Saudi-Arabien-Deal ab! +++ Wichtigster Eigentümer von Krauss-Maffei Wegmann klagt gegen Kunstprojekt. +++ Spenden dringend benötigt! +++ Der Versuch, die Eigentümer von KMW ins Gefängnis zu bringen, muss eingestellt werden. +++ Waffenexperte Andrew Feinstein: »Die Verantwortlichen in der Waffenindustrie sollen nachts nicht mehr ruhig schlafen dürfen!« [Aus dem Newsticker]


 Ein Künstlerkollektiv »Zentrum für politische Schönheit« hat am Berliner Alexanderplatz ein zehn Meter langes Plakat angebracht. In Wildwest-Typografie steht darauf geschrieben: »Belohnung 25 000 Euro. Wer hat Informationen, die zur Verurteilung dieser Menschen führen?«.


Internationale Radtour zur NATO in Brüssel setzt sich für Atomwaffenverbot ein

Aus dem Video: Friedensradfahrer mit Regenbogenfahnen.

Am Samstag dem19. Mai versammelten sich über 100 Personen anlässlich des NATO-Gipfels vor der US-amerikanischen Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart, um zu protestieren.


Etwa 10 bis 20 FriedensaktivistInnen sind im Rahmen der internationalen Radtour »Global Zero Now« auf dem zweiwöchigen knapp 1.000 km langen Weg zur NATO nach Brüssel unterwegs, um mit Gesprächen und kreativen Aktionen über die Ergebnisse des NATO-Gipfel zu informieren und auf dem Weg an Atomwaffenstandorten in allen drei Ländern zu demonstrieren.


  • Büchel (D, 26. Mai),
  • Volkel (NL, 31. Mai)
  • Kleine Brogel (B, 2. Juni)


Buchtitel: »Meine rebellischen Freunde«.

Wecker durfte in Frankfurt nicht singen

 

18.05.2012 | In der Bankenstadt erlebte Konstantin Wecker das erste Konzertverbot seines Lebens. Im Rahmen von Blockupy wollte der Liedermacher vor tausenden Kapitalismuskritikern singen. »Es ist das erste Mal, dass mir … verboten wurde zu singen«, beklagte sich Wecker, das habe er sogar in der DDR gedurft und weiter: »die Polizei würde das Verbot auch mit allen Mitteln durchsetzen«.

 

Frankfurts Oberbürgermeisterin Roth hatte zahlreiche zu Blockupy angemeldete Demonstrationen verboten.

 

Konstantin Wecker gehört zu den Unterstützern unserer Friedensradfahrt und ist auf unserer Friedens-CD zu hören.

Internationale Fahrradaktion »Global Zero Now«

Radfahrerinnen und Radfahrer mit Regenbogen-Friedensfahnen unterwegs.

Mit einer Fahrradtour vor und nach dem NATO-Gipfel in Chicago am 21./22. Mai 2012 will die Aktion »Global Zero Now«, vom 17. Mai bis 4. Juni 2012, aktiv und kreativ für Atomwaffenfreiheit eintreten. Sie radeln zum Oberkommando der US-Streitkräfte (EUCOM) in Stuttgart-Vaihingen, zu drei Atomwaffenstandorten in Europa und nach Brüssel zum NATO-Hauptquartier.


Plakat in Buchladen. mit Porträt Günter Grass.

Ostermarschierer: Weil Grass Recht hat …


09.04.2012 | Auf vielen Kund­ge­bun­gen zum Oster­marsch wurde auch Bezug genom­men auf das Gedicht von Günter Grass »Was gesagt werden muss«. Grass fand Unter­stüt­zung in seiner Aus­sage, dass es kein Recht auf prä­ven­ti­ve Mi­li­tär­schlä­ge gibt und seiner For­de­rung nach einer atom­waf­fen­freien Zone im Nahen Osten. Israel hat inzwi­schen ein Ein­rei­se­ver­bot gegen Günter Grass ver­hängt, der is­rae­li­sche Innen­mi­nis­ter for­dert außer­dem die Ab­er­ken­nung des Lite­ra­tur­no­bel­prei­ses.


Während Jan Korte von der Partei »Die Linke« laut Spiegel-online in die Kritik an Grass einstimmte, unterstütze Wolfgang Gehrcke den Dichter: »Günter Grass hat den Mut auszusprechen, was weithin verschwie­gen wurde. Günter Grass beschämt die deutsche Politik, die weithin damit beschäf­tigt ist, die diplo­ma­ti­schen Folgen eines israe­li­schen Angriffs auf den Iran zu kalku­lieren, statt alles zu tun, um diesen Krieg zu verhindern und damit allen, den Israe­lis und Paläs­ti­nen­sern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben, und letztlich auch uns zu helfen«.


Logo: Ostermarsch 2012; Taube vor Friedensrune auf blauem Grund.Ostermarsch 2012


Vor dem Hintergrund der Sorge um die Entwicklung der Konflikte in Syrien und um den Iran finden die diesjährigen Ostermärsche statt. Viele Menschen werden auch in NRW auf die Straße gehen, um ihrer Sorge vor einer militärischen Eskalation Ausdruck zu verleihen. Gemeinsam fordern wir eine deuliche Absage an alle militärischen Intervention und treten ein für die zivile Lösung der Konflikte. Daneben ist es die Auseinander­setzung um den Krieg in Afghanistan, die drohende Modernisierung der Atomwaffen auch in Deutschland und die mit der Bundeswehrreform verbundene Werbekampagne an den Schulen, die die Ostermarschierer/innen aufgreifen werden. Auch der rechte Terror in NRW wird Thema z.B. beim Ostermarsch Rhein/Ruhr sein. Angesichts der anstehenden Landtagswahlen fordert der Ostermarsch von den kandidierenden Parteien friedensfördernde Maßnahmen der Landespolitik ein.


 
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