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Zitat

»Die Ökologie ist genauso wichtig wie die Ökonomie und das Soziale, das muss alles in Einklang gebracht werden.«

Rolf Disch, Solar-Architekt
in 3sat Kulturzeit 27. März 2012

Redaktion

Porträt Albert Einstein

Sara Beining droht lange Haftstrafe

Wie uns die US-Organisationen Courage to Resist und Nuclear Resister mitteilten, wird die Irakkriegsverweigerin Sara Beining am 9. Dezember 2014 wegen zweimaliger Unerlaubter Abwesenheit vor einem Militärgericht stehen. Derzeit ist Sara Beining in einem zivilen Bezirksgefängnis inhaftiert. Sara Beining droht eine lange Haftstrafe.

Sara Beinings Dienst im Geheimdienst der US-Armee im Irak von Dezember 2005 bis November 2006 ließ bei ihr ernsthafte Zweifel aufkommen, ob es für sie überhaupt möglich sein würde, ihre Werte, auf die sie den Eid geleistet hatte, in der Armee zu bewahren. Sie stellte tägliche Berichte über die Opferzahlen zusammen und sah die Bänder der Videoüberwachung zu den Kämpfen in Bagdad durch. Wiederholt sah sie Tod und Blutbäder, war aber machtlos, um irgendwie helfen zu können.

Picasso-Grafik: Mädchen mit Taube.

Appell für Frieden

Gemeinsam für Frieden – Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zu Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe

Auf der Aktionskonferenz der Friedensbewegung am 11.10.2014 im DGB Haus in Hannover wandten sich die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Bürgerinnen und Bürger mit dem Appell: Unterstützt die Aktionen der Friedensbewegung gegen die Kriege und die weitere Aufrüstung.

Musikerin und Zuhörer vor Projektionswand mit Hiroshima-Bild.

Der Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki organisierte am 26. August 2014 im Kölner Domforum

Nachdenkliche Lesungen mit Musik und Bildern

 

Die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Fu­kus­hi­ma hat die un­kon­trol­lier­ba­ren Ge­fah­ren der ex­tre­men Ri­si­ko­tech­no­lo­gie vor Au­gen ge­führt. Der Schre­cken über die Atom­bom­ben­ab­wür­fe auf Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki ge­rät dar­über fast in Ver­ges­sen­heit. Es scheint, als sei es nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie auch ein­zu­set­zen. Der Ar­beits­kreis Hi­ro­shi­ma-Na­ga­sa­ki im Köl­ner Frie­dens­fo­rum ruft zur Wach­sam­keit ge­gen­über den ato­ma­ren Be­dro­hun­gen auf und lädt zum Le­sen, Be­trach­ten und Nach­den­ken ein.

 

Text und Foto: Klaus Müller
Quelle: Kulturvereinigung.de


Fotos, Texte und Bilder


Gedenk-Veranstaltung am Dom, 6. August 2014

 

 Kundgebungsteilnehmerinnen mit Transparenten, »Atombomben raus!«, und Regenbogen-Friedensfahne »PACE«.

An be­stimm­ten Ge­denk­ta­gen, wie dem 6. Au­gust, he­ben nur we­ni­ge den Zei­ge­fin­ger mah­nend. »Es scheint nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie ein­zu­set­zen«, in­for­miert das Köl­ner Frie­dens­fo­rum an die­sem Tag in ei­nem Fly­er. Der Tag soll wie­der er­in­nern an die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki 1945, die ein ver­strahl­tes Le­ben hin­ter­ließ, aber auch an die ato­ma­re Un­fall­se­rie im Kern­kraft­werk Fu­kus­hi­ma 2011.

 

6. August 1945 – Atombombe auf Hiroshima

Mehr als ein Gedenktag

 Menschen, stehend, sitzend, knieend, vor dem Dom mit Transparenten und Plakaten.

»Atom­waf­fen ab­schaf­fen« lau­tet die ein­zig rich­ti­ge Ko­nse­quenz aus den schreck­li­chen Fol­gen des Ein­sat­zes die­ser Waf­fe. Ei­ne For­de­rung, die seit 69 Jah­ren un­ein­ge­löst ge­blie­ben ist. Im Ge­gen­teil: Atom­waf­fen wur­den und wer­den ver­mehrt, wei­ter­ent­wi­ckelt, »mo­der­ni­siert« – und es wird bis auf den heu­ti­gen Tag an ih­rer Her­stel­lung ver­dient.

 

 
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