Die Ramstein Air Base Zentrale weltweiter Kriege
Ramstein ist ins Gerede gekommen.
Seit die US Luftwaffe über die Air Base mit Drohnen ferngesteuert mehr als 4000 Menschen tötete, sind auch jene, die die Air Base aus wirtschaftlichen Gründen oder einfach aus Gewohnheit früher tolerierten, auf Distanz gegangen.

Demnächst wird sich auch das Bundesverwaltungsgericht mit den - so die Kläger - verfassungswidrigen Aktivitäten befassen müssen.

Überraschend war daher die große Beteiligung von 1500 Menschen an der Demonstration am 26. September 2015 für Insider nicht.

Peter Balnis auf dem Festival in Bildstock 2015

Wir trauern

22.02.2016 | Wie oft hat er die FriedensradfahrerInnen mit seinem Gesang empfangen: auf dem St. Johanner Markt, auf den Spicherer Höhen, in Kirkel, in Dortmund auf dem Pressefest.

Am vergangenen Freitag ist Peter Balnis an den Folgen einer Operation gestorben.

Wir trauern mit seiner Lebensgefährtin Gudrun, seinen beiden Töchtern und allen Friedensbewegten im Saarland und weit darüber hinaus.

wish mob in Bonn

Sie fragen uns nicht

An Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Bundesregierung und alle Abgeordneten, die im Deutschen Bundestag für den Einsatz der Bundeswehr in Syrien gestimmt haben: Sie fragen uns nicht.

Aber hier ist unsere Antwort:

Sie sagen, Sie handeln im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken.

Wir sagen: Nein. Sie handeln nicht in unserem Namen!

IS-Terror jetzt auch in Paris

Auf einem Plakat steht: »Krieg gegen Terror ist noch mehr Terror«.

Deutschland wird sinnlos am Hindukusch ›verteidigt‹ und der IS ›verteidigt‹ sich sinnlos in Europa.

Die Friedensbewegung verurteilt die Terroranschläge in Paris vom 13.11.2015 und wir solidarisieren uns ganz klar mit den Opfern und ihren Familien.

Picasso: Mädchen mit Taube.

Wege aus der Kriegslogik

  • Flüchtlingen helfen
  • Fluchtursachen beseitigen
  • Militärinterventionen und
    Waffenexporte stoppen
  • Konflikte friedlich lösen:
    auch in Russland

»Geht doch!«

Die Umweltpilger sind müde. Nächstes Jahr gehts weiter!

»Geht doch!« rufen die Pilger uns zu und fordern uns auf, mit zu laufen: Einen Tag, eine Woche, oder gleich ganz … bis Paris. Seit 13. September sind sie unterwegs: Die Klimapilger. Am 28. November wollen sie in Paris ankommen und der UN-Klimakonferenz ihre poltischen Forderungen vortragen:

Der Landesvorstand der Partei Die Linke Bayern veröffentlichte am Dienstag einen «Nürnberger Appell für eine offensive Integrationspolitik»: 

«Unser Grundgesetz kennt nur das Recht auf Asyl,
nicht die Begrenzung von Asyl.»

Hunderttausende Flüchtlinge suchen in Deutschland Schutz, Hilfe und Unterstützung. Sie fliehen vor Krieg, Armut und oft aus nackter Angst um ihr Leben. Rechtsextremisten, die sich als besorgte Bürger/innen tarnen, versuchen mit primitiven rassistischen Parolen in der Mitte der Gesellschaft anzudocken, dort, wo die CSU-Staatsregierung den Sprachjargon der Rechtsextremisten übernimmt und ihn damit gesellschaftsfähig macht. Die zunehmenden gewaltsamen Übergriffe gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte aus rassistischen Motiven finden dort ihren Ursprung.


Demonstration gegen NATO-Kommandozentrale

Viele Menschen, alt und jung, mit Friedensfahnen und Transparenten.

 Foto: redpicture

Das Abschlusskonzert des Friedenssong-Wettbewerbs 2015 war ein voller Erfolg

Konzert-Banner: »Musik für den Frieden, Konzert am 19. September 2015 ...«.

Das Friedenssong-Team bedankt sich bei allen Musiker und Musikerinnen, Texter, Tontechniker und allen sonstigen Unterstützern für die tollen Friedens- und Protestlieder, die sie zum Deutschen Friedenssong-Wettbewerb 2015 eingereicht haben.

Portät: Peter Strutynski zwischen Ostermarschierern.

Pressemitteilung

28.09.2015 | In der letzten Nacht ist Dr. Peter Strutynski nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die deutsche Friedensbewegung einen der profiliertesten Köpfe. Peter Strutynski hat es wie kein anderer vermocht, einen Brückenschlag herzustellen zwischen Friedensforschung und wissenschaftlicher Analyse einerseits und einem aktionsorientierten Herangehen zum Kampf für Frieden und Abrüstung andererseits.

Sein Name steht für die Tradition des jährlichen Friedenspolitischen Ratschlages in Kassel, der seit 1994 jährlich stattfindet und von ihm maßgeblich geprägt wurde.

Demonstranten mit Trommel, Plakaten und Regenbogen-Friedensfahne.

Bundeswehr übernimmt Führungsrolle

Botschaft an die Weltöffentlichkeit

BERLIN/ULM/BRUNSSUM, 03.09.2015 | Die Bundeswehr übernimmt eine Führungsrolle bei dem für Ende September anberaumten NATO-Großmanöver »Trident Juncture«. Die Leitung der Kriegsübung, an der sich mehr als 36.000 Soldaten beteiligen werden, liegt bei dem deutschen NATO-General Hans-Lothar Domröse; für die Koordination ist das im baden-württembergischen Ulm stationierte »Multinationale Kommando Operative Führung« der deutschen Streitkräfte maßgeblich verantwortlich. Geprobt wird eine Militärintervention in einem fiktiven Staat am Horn von Afrika unter Einsatz der vorrangig aus Bundeswehrangehörigen bestehenden »Speerspitze« der NATO-Eingreiftruppe. Dem Manöverszenario zufolge sehen sich die westlichen Einheiten dabei sowohl mit regulären Truppen als auch mit einer Guerillaarmee konfrontiert und haben außerdem mit »mangelnder Ernährungssicherheit«, »Massenvertreibungen«, »Cyberattacken«, »chemischer Kriegsführung« und »Informationskrieg« zu kämpfen. Wie der Befehlshaber des »Multinationalen Kommandos Operative Führung«, Generalleutnant Richard Roßmanith, erklärt, geht von »Trident Juncture« eine nicht zuletzt an Russland gerichtete »Botschaft« aus: »Jeder sollte sich gut überlegen, wie er mit uns umgeht« - schließlich sei die NATO das »stärkste Militärbündnis der Welt« und verfüge über einen Aktionsradius von »360 Grad«.

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